
Agrargenossenschaft Forst erklärt, warum neben Kartoffeln auch Leinöl verkauft wird.
Forst (mk). Am Montag startet die Kartoffelernte erklärt Reik Kasper von der Agrargenossenschaft Forst. Wegen des Regenmangels werden die frühen Sorten etwas kleiner ausfallen. Dafür eignen sie sich sehr gut für Pellkartoffeln. Und damit ist schon das Stichwort gefallen. Um auf sich aufmerksam zu machen ist die Agrargenossenschaft auch auf Festen wie dem Gubener Apfelfest unterwegs. Hier werden Kartoffeln, Quark und Leinöl geboten und die Gäste greifen so richtig zu, weiß Reik Kasper.
Deshalb wird im Forster Gewerbegebiet neben den Kartoffeln auch Straupitzer Leinöl verkauft. Hinzu kommen Säfte aus der Region. Aus der Direktvermarktung von Getreide und Kartoffeln ist somit eine Art Hofladen geworden, der von den Einheimischen gern angenommen wird. Statt wie einst die Kartoffeln in 25 Kilogramm- Säcken zu verkaufen, werden diese in Forst auch in Drei-Kilogramm-Tüten angeboten. Kaum einer will noch einkellern und schwere Säcke herumschleppen. Das ist auch nicht nötig. In Forst werden die 12 Sorten jede Woche sortiert. „Frischer geht es nicht“, sagt Reik Kasper. Auch auf Facebook ist mittlerweile zu sehen, wie Woche für Woche die Ernte der Agrargenossenschaft Forst abläuft. Landwirtschaft zum Anfassen eben.
