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Baumkuchen-Manufaktur wird Touristenattraktion

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Jeden Tag werden Baumkuchen gebacken, immer öfter auch in der Schaubäckerei. Qualität steht an oberster Stelle, wie früher, als es in Cottbus 21 Baumkuchenbäckereien gab. Auch 2013 gab es DLG-Gold

Schaubäckerei in der Mühlenstraße ausgebaut
Cottbus. Seit wenigen Tagen ist die Cottbuser Baumkuchenmanufaktur nicht mehr versteckt in einem grauen Altbau, sondern strahlt aus der Mühlenstraße in die Sprem hinein. Die Bäckerei ist noch transparenter geworden, das Haus erzählt die Baumkuchen-Geschichte. Die reicht bis zum Jahr 1819 zurück. Alle Baumkuchenbäcker und die Geschichte des Cottbuser Konditors Max Lauterbach sind hier festgehalten, gekrönt vom Leitspruch der Baumkuchenbäcker in goldenen Lettern. „Es kamen bereits so viele ehemalige Cottbuser und jahrelange Baumkuchenkunden aus ganz Deutschland, aus Österreich und der Schweiz nach Cottbus, um die Baumkuchenmanufaktur zu suchen. Doch stets waren sie enttäuscht von der kleinen Bäckerei. Wir haben jetzt für unsere hochwertigen Produkte die entsprechende Hülle samt Erlebnis in der Schaubäckerei geschaffen“, begündet Carsten Hajek die Investition in den Altbau. Und nicht nur Touristen bleiben stehen, schauen in die Backstube und lesen die Tafeln. „Außerdem brauchten wir mehr Platz, vor allem für die Schokoladenglasur und die Verpackung. Beides befindet sich jetzt im Obergeschoss.“ Ein kurzer Abstecher in die Mühlenstraße lohnt, auch für Cottbuser!     Ha.

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