Südbrandenburgische Handwerksbetriebe bieten gute Perspektiven.
Cottbus/Großräschen (MB). Vielen Jugendlichen fällt es nach der Schulzeit schwer, eine Berufswahl zu treffen. Ihnen fehlen vor allem die praktischen Erfahrungen, die dabei helfen, eigene Stärken zu erkennen. Hier setzt die Handwerkskammer Cottbus (HWK) an. Im Dezember und Anfang kommenden Jahres testen knapp 150 Schüler in den HWK-Bildungszentren in Cottbus-Gallinchen und Großräschen ihre Fähigkeiten. Sie probieren sich in verschiedenen Berufen wie Tischler, Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Maurer, Dachdecker oder Friseur aus. Dabei lernen sie gleichzeitig berufsspezifische Anforderungen kennen und werden von Ausbildern darin unterstützt, eigene Potenziale zu identifizieren.
Neben den Praxiseindrücken werden im Unterricht alle Berufe des Handwerks vorgestellt.
Rund 1.800 Frauen und Männer lernen derzeit einen Handwerksberuf. Es müssten aber viel mehr sein, denn die großen Ziele der neuen Bundesregierung seien nur mit qualifizierten Fachkräften aus dem Handwerk zu erreichen, so Corina Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus. Mehr als 300 freie Lehrstellen und 200 Praktikumsplätze bieten die südbrandenburgischen Handwerksbetriebe derzeit an. Es lohnt sich, jetzt einzusteigen. Die Perspektiven sind so gut wie lange nicht mehr.
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