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Feuilleton

Zwischen hohen Dünen und Hohem Atlas (Reisebericht Teil 6)

Feuilleton | 12. April 2024 | Von | Keine Kommentare »
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Vom Landschaftserlebnis der tiefen Schluchten, hohen Pässe und erstaunlichen Fossilien. Die Stadt Rissani, deren prächtiges Eingangstor wir am Ende der letzten Folge durchfuhren, geht vielleicht auf die älteste Stadt Marokkos, das legendäre Sijilmassa zurück, dessen Ruinen wir nicht finden. Die Stadt soll im 12. Jahrhundert 100 000 Einwohner gezählt haben, reich geworden durch den Zug der Handelskarawanen. Aber was bedeutet schon alt im Tafilalet, dieser
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In den Sanddünen der Erg Chegaga (Reisebericht Teil 5)

Feuilleton | 5. April 2024 | Von | Keine Kommentare »
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Für das sandige Erlebnis wechseln wir das Fahrzeug und finden Begleiter. Adaptionen der „Painted Rocks“, der bemalten Felsen, aus dem tiefen Südwesten Marokkos, begegnen uns noch in vielen Orten, meist als Schmuck in Parks. Das ewige Rostbraun schreit nach Farbe. So wurde der anfangs für „verrückt“ erklärte belgische Künstler zum Impulsgeber im Antiatlas. Die Gegend entlang der algerischen Grenze, durch die einst die Karawanen zogen
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Ein unsägliches Gesetz

Feuilleton, Region | 28. März 2024 | Von | Keine Kommentare »
Ein unsägliches Gesetz

Lungenärzte sind gegen die Legalisierung von Cannabis. Zeitgleich zum 64.Deutschen Lungenarztkongress, der letzte Woche in Mannheim stattfand, wurde im Bundesrat dem Gesetz zur Legalisierung von Cannabis ab dem 1.April dieses Jahres zugestimmt. Das nahmen die Lungenärzte zum Anlass, auf mehreren Veranstaltungen und Plattformen nochmals vor den Folgen, insbesondere des Cannabis-Rauchens, der häufigsten Form des Cannabis-Konsums, zu warnen. Es kommt bei regelmäßigem inhalieren von Cannabis –
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Verkehrschaos und friedliche Piratennester (Reisebricht Teil 3)

Feuilleton | 22. März 2024 | Von | Keine Kommentare »
Verkehrschaos und friedliche Piratennester (Reisebricht Teil 3)

Die ersten heißen Tage des Jahres an der Ramadan-beruhigten Atlantikküste. Rabat war schon seit 1912 unter den Franzosen Regierungssitz und blieb es im unabhängigen Königtum seit Mohamed V. ab 1956 bis heute. Jeder Ankömmling merkt die Aura eines märchenhaften Königreichs. Alles blitzt, grünt und blüht. An den vielen Toren langer Mauern stehen phantasievoll uniformierte Wächter in roten und blauen Röcken, besetzt mit güldenen Kordeln und
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An sonniger Atlantikküste immer südwärts

Feuilleton | 15. März 2024 | Von | Keine Kommentare »
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Im königlichen Marokko zurück zu Steinkreisen und ins römische Mauretanien. Die Reisezeit beginnt. Für einige Wochen heißt das Motto: Wohnen auf Rädern. An den Fenstern fliegt die Landschaft vorbei, oft genug ist Anlass anzuhalten und Dinge näher zu betrachten. Der Weg führt südwestwärts durch europäische Kulturlandschaft, dann bei Gibraltar übers Meer nach Afrika, wo das Traumland Marokko mit den rostbraunen Wüsten und schneebedeckten Atlasgipfeln, lehmrauen
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Neumanns Ballett am Staatstheater Cottbus

Personen, Feuilleton | 23. Februar 2024 | Von | Keine Kommentare »
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Ein gänzlich unverständlicher Abgang. Cottbus. „Endstation Sehnsucht“ erlebt diesen Sonnabend im Großen Haus des Staatstheaters seine Uraufführung – ein Ballett nach dem gleichnamigen Schauspiel von Tennessee Williams in der Choreografie des Franzosen Martin Chaix. Es tanzen Alessandra Armorina, Fernando Casanova, Kate Farley, Alessandro Giachetti, Stefan Kulhawec, Alyosa Forlini, Clara Dufay, Yannick Neuffer, Laura Oakley, Rachele Rossi, Mario Barcenilla Rubio und Taro Yamada. Von der Vorlage
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„Alles“ – das ist viel / Ein langes Leben für wenig Zuschauer hinter der Bühne

Feuilleton | 12. Februar 2024 | Von | Keine Kommentare »
„Alles“ – das ist viel / Ein langes Leben für wenig Zuschauer hinter der Bühne

„Alles“ – das ist viel / Ein langes Leben für wenig Zuschauer hinter der Bühne / Anmerkungen zum Stück Cottbus. Backstage, das heißt „hinter der Bühne“, wird diese Frauenbiografie gespielt- vom ersten Baby-Quäken bis zum letzten, fast unwürdigen Röcheln. Hinter Bühnen ist wenig Platz, aber viel Spannung. Im Umfeld schauspielerischen Alltags stellen vier Frauen die Phasen eines „ziemlich normalen“ Lebenslaufs dar. Ein eigentlich unspektakuläres Dasein
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Liebe zu den drei Orangen: Musikalische glanzvolle Märchenstunde

Feuilleton | 9. Februar 2024 | Von | Keine Kommentare »
Liebe zu den drei Orangen: Musikalische glanzvolle Märchenstunde

Anmerkungen zu Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“, Regie Tomo Sugao. Cottbus. Auf die Musik von Sergei Sergejewitsch Prokofjew (1891-1953) freute sich das Publikum (man kennt hier das vielgespielte Werk „Peter und der Wolf“); mit der „Liebe zu den drei Orangen“ konnte es eher wenig anfangen, obwohl die Oper auch zu DDR-Zeiten in großen Häusern in Dresden und Berlin gegeben wurde. Wie sich der
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Beräuberter Schiller

Cottbus, Feuilleton | 20. Oktober 2023 | Von | Keine Kommentare »
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Anmerkungen zur Auftakt-Premiere des Schauspiels in Regie von Pia Richter. Cottbus. DER DEUTSCHEN KUNST, das Beste aller Länder einschließend, fühlt sich das Stadt- und nun Staatstheater seit 1908 verpflichtet. So werden auch die Klassiker, Goethe und Schiller darunter, oft gespielt. Fünf Schiller-Stücke seit 2000, „Die Räuber“ zuletzt 1984 von Dieter Roth inszeniert, der nach seiner dreisten „Linkerhand“ als kleiner „Karl Moor“ unter Beobachtung stand. Irgendwie war das
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Der Rosenkavalier: Eine prächtig bunte Wiener Maskerade

Cottbus, Feuilleton | 20. Oktober 2023 | Von | Keine Kommentare »
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Anmerkungen zum neuen Cottbuser „Rosenkavalier“ unter Tomo Sugao (Regie) und Alexander Merzyn am Pult. Cottbus. Die Falten des schweren roten Vorhangs zittern und beben vom Feuer, das aus der Ouvertüre nach oben lodert. Erst später schnörkeln die Klänge mozartmäßig lieblich herauf, und es öffnet sich das Bild zur Szene im herrschaftlichen Bett. Noch nicht zum Rosenkavalier ernannt, beschmust der jugendliche Oktavian, gesungen und temperamentvoll gespielt
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