Ein letzte Fest für alle Opernbegeisterten in Cottbus

Cornelia Zink als Agathe in „Der Freischütz“.

Sängerin Cornelia Zink
Der Freischütz: Die Sängerin Cornelia Zink ist in einem weiteren Publikumshit zu erleben. Foto: Bernd Schönberger

Cottbus (MB) An diesem Samstagabend, 14.02., 19.30 Uhr, treffen im Großen Haus des Staatstheater Cottbus nochmals gleich zwei Publikumslieblinge aufeinander: Sängerin Cornelia Zink und „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Das Publikum feierte Cornelia Zink enthusiastisch, als sie als Madam Butterfly in Puccinis Oper auf die Cottbuser Bühne zurück- und damit heimkehrte.

Nun ist die Sängerin in einem weiteren Publikumshit zu erleben. Als Agathe in Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ wird sie für Max zur Triebfeder seines Handelns, denn Hochzeit und Karriere sind hier untrennbar miteinander verknüpft und setzen den jungen Mann gehörig unter Druck. Schließlich lässt er sich sogar auf dunkle Mächte ein, um Agathe zu gewinnen. Die schaurige Szene in der Wolfsschlucht gehört zu den Höhepunkten der Oper, deren Uraufführung 1821 als Geburtsstunde der deutschen romantischen Oper gilt. Agathes Arie „Leise, leise, fromme Weise“ und der Chor „Wir winden dir den Jungfernkranz“ sind weitere beliebte Melodien aus dem an Ohrwürmern reichen Werk.

Hausregisseur und Stellvertretender Operndirektor Tomo Sugao hat die Handlung heutig und doch märchenhaft auf die Bühne des Cottbuser Theaters gebracht. Die sinnliche Ausstattung von Momme Hinrichs (Bühne) und Birte Wallbaum (Kostüme) sorgt für effektvolle Bilder. Johannes Zurl kreiert mit dem Philharmonischen Orchester dazu einen Klang, der, in der Klassik verwurzelt, Ausblicke auf die suggestiv-emotionale Musiksprache der Romantik zulässt.
Karten sind erhältlich im Besucherservice (im Großen Haus, Schillerplatz 1, +49 355 7824 242), vor der Vorstellung an der Kasse im Großen Haus sowie online über www.staatstheater-cottbus.de

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