Schlagwort: Jürgen Heinrich

  • Kommentar: Mutter bleibt die beste

    Kommentar: Mutter bleibt die beste

    Das bleibt so unsere Eigenart: An allem, was einfach nur gut ist, wird herumgemäkelt. Natürlich auch am Muttertag. Die häufigste Floskel aus prominenten, süß lächelnden Mäulchen: „Bei uns ist jeden Tag Muttertag und Valentinstag.“ Traurige Gesellschaft. Andere sagen nur: „Find’ ich doof“ und sind damit jegliche Klemme los, etwas initiieren zu müssen. Muttertag hat etwas.…

  • Gestörte Gespräche

    Gestörte Gespräche

    Welch ein absurder Vorgang! Die Cottbuser Stadtverordneten beriefen zum letzten Sonnabend eine Sondersitzung ein. Im zweiten Teil dieser Veranstaltung sollten Einwohner sich „frei von der Leber“ dazu äußern, was schief läuft in dieser Stadt. Aber nur Cottbuser durften das tun; nicht etwa Kolkwitzer oder Dissener. Der Ort des Scherbengerichts wurde aufwendig abgesperrt, Ordnungskräfte kontrollierten die…

  • Nicht ganz plausibel

    Nicht ganz plausibel

      Die SPD bleibt glücklos in ihrem Regierungseifer. Zumindest findet sie noch nicht das rechte Maß. Jedenfalls nicht mit Maas, ihrem Minister fürs Internationale. Dem fällt „keine andere plausible Erklärung“ für eine vollkommen unklare Unterwelt-Affäre ein, als „die Verantwortung in Russland zu suchen“. Das ist ziemlich ungeheuerlich. Und wenig plausibel. Ohne den englisch-russischen Doppelagenten-Konflikt zu…

  • Faszinierendes  INDIEN

    Faszinierendes INDIEN

    Brahma, Vishnu, Shiva, Marx und Mao – Götter & Götzen im südlichen Subkontinent (II) Notiert und fotografiert von Petra und Jürgen Heinrich     Nanu! – In Gottes eigenem Land? Der südwestliche Bundestaat Kerala stellt manche Regeln auf den Kopf   Mitte Januar. Die Ostküste feiert drei Tage Erntedank – das tamilische Pongalfest. Inder feiern…

  • Auf gute Nachbarschaft

    Auf gute Nachbarschaft

      Frühling wird es. Jetzt auch im Kalender, und die Meteorologen versprechen mal wieder frostfreie Nächte. Frost auch bei Tage deutet sich allerdings in den politischen Beziehungen zwischen Berlin und Warschau an. Jedenfalls interpretieren das die Kommentatoren auf beiden Seiten so. Uns im deutschen Osten und besonders hier in der Lausitz können lautstarke Vorhaltungen, die…

  • Eine Portion Freude

    Eine Portion Freude

    Nun wird deutsche Politik also wieder aktiv. Diese Woche sind Weichen gestellt worden. Die Kanzlerin hat als Vorsitzende einer der drei zeichnenden Parteien mit der Unterschrift zum Koalitionsvertrag das Notwendige in zwei Worte gefasst: eine „Portion Freude“ sei wünschenswert nach all den Querelen der letzten Monate. Das uralte Volksmotiv kehre ein in den politischen Alltag:…

  • Wirklich arm dran?

    Wirklich arm dran?

    Nachrichten sind wie das Leben: voller Widersprüche. Eben lesen wir von Rekord-Spareinlagen der Lausitzer, schon folgt die Botschaft vom Armutsrekord dieser Gegend. Wie geht beides zusammen? Dass die Menschen hier zwischen Neiße, Spree und Schwarzer Elster nicht zum Übermut neigen und ihre „Mäuse“ beieinander halten, gehört zum gesicherten Wissen. Länger als anderswo hielt sich hier…

  • Merkel und 15 Wessis?

    Merkel und 15 Wessis?

    Die Ossi-Wessi-Platte klingt abgedroschen und wurde in dieser Zeitung eigentlich kaum aufgelegt. Die allenthalben erörterten Personalansätze für eine mögliche GroKo-Regierung in Berlin werfen allerdings Fragen auf, die ganz besonders uns Lausitzern an die Nieren gehen könnten. Mehr als hier bei uns ist in Alt-Bundesländern die sorgenvolle Frage zu hören: Was läuft da eigentlich im Osten…

  • Kommentar: Also dann: GroKo?

    Kommentar: Also dann: GroKo?

    Nicht nur die Olympiade in Schnee und Eis beginnt, sondern auch – vermutlich bei Sonnenschein – der Rhei­n­­­ische und der Lausitzer Karneval. Ersteres hat zur aktuellen deutschen Politik wenig Berührungspunkte. Von Spitzenleistungen wagt selbst in Berlin niemand auch nur zu stammeln. Karnevalistisch lässt sich aus dem seit der Wahl Erlebten dagegen jede Menge machen. Der…

  • Zu viel Lärm

    Zu viel Lärm

    Es sind einige Probleme, die da zusammentreffen in Cottbus. Es sind zu schnell zu viele Ausländer gekommen. Es sind zu schnell zu viele Polizisten abgeschafft worden. Und es wurde zu vieles zu lange schön geredet. Nun drehen halbwüchsige Araber durch, die anderen halten gegen. Es wird nicht mehr nur geprügelt, sondern zugestochen. Ein Leben gilt…