Bilder aus dem alten Cottbus

Altes Cottbus: Zigarrenhandel Wolfsdorff
Vom Zigarrenhandel zur Konditorei / Wolfsdorff eröffnete 1910 in Cottbus. Der bekannte Name Wolsdorff stand für Zigarren – Lösung B war richtig. Das wusste auch Jürgen Klingmüller. Er schreibt: „Insgesamt drei Filialen in den Toplagen von Cottbus unterhielt Erich Wolsdorff. Die Firmenschilder, weiße Blockschrift auf schwarzem Untergrund hinter Glas, waren das Markenzeichen.“ Georg Müller erinnert sich:…

Altes Cottbus: Gerber mussten vor die Stadtmauer
Mühlgraben war Grundlage fürs Handwerk / Naturkundemuseum vermisst. Einhellig wurden die Gerberhäuser erkannt. „Sie wurden Anfang des 18. Jahrhunderts in der Cottbuser Neustadt erbaut“, schreibt Susanne Haupt. „Die Loh- und Weißgerber benötigten das Wasser des Mühlgrabens. Auf einer offenen Galerie dieser Fachwerkhäuser sowie im Dachgeschoss mit Lüftungsklappen wurden die Felle getrocknet. Das Erdgeschoss mit den…

Altes Cottbus: unvergessen das konsument
Das Kaufhaus ist in bester Erinnerung, die Eisbar dahinter auch. „Cottbus kauft im konsument“, hieß die Werbung – unvergessen. Günther Biallas mailt uns: „Die Straße führt zum unteren konsument-Parkplatz, also Lösung B. Ich erinnere mich einer Warteschlange kurz vor der Wende. Es wurden erste japanische Videorekorder verkauft. Wenn ich mich richtig erinnere, für stolze 8 000…

Altes Cottbus: Die Sandower Gemeindeschule
Die gesuchte Schule begeht ihren 100. Geburtstag / Gute und schlechte Zeiten. Meist – aber nicht immer sind Erinnerungen an die Schulzeit angenehm. Manfred Rescher aus Casel schreibt: „Obwohl ich nur ein Jahr in diese Schule ging, ist meine Erinnerung nicht die beste. Wir hatten einen alten, schnauzbärtigen Herrn, das könnte Lehrer Siede gewesen sein, und…

Altes Cottbus: Das Cottbuser Krankenhaus
Nächstes Jahr 2014 wird die Thiemsche Klinik vom damaligen Stadtrand 100 / Das „Storchennest“ vieler Lausitzer. An Krankheit und Genesung denken die einen, an Geburt und große Freude die anderen beim Anblick des Krankenhauses. Jedenfalls war und ist es ein großer Segen für die Stadt und die ganze Region. R. Ullrich aus der Ottilienstraße…

Altes Cottbus: Das Sternchen oder die Milch-Mokka-Eis-Bar KOSMOS
Das Bar-Ehepaar Ursula und Hans-Jürgen Nickusch erinnert sich. „Traurig, dass dieses Kleinod am 3.10.2013, dem Tag der Deutschen Einheit, nicht mehr seine Gäste begrüßen kann“, finden Ursula und Hans-Jürgen Nickusch. Sie arbeiteten bei der Eröffnung des „Sternchens“ an der Bar und „hatten den Eindruck, ganz Cottbus stürmte diese architektonisch schön gestaltete Gaststätte, die ein reichhaltiges…

Altes Cottbus: Hotel „Weißes Ross“
Ein bisschen wie in Neuschwanstein / Im „Weißen Ross“ tagten die bürgerlichen Vereine der stolzen Tuchstadt. Nur wenige Leser können sich noch an das 1945 zerstörte Hotel „Weißes Ross“ am Berliner Platz (heute Standort der Hauptpost) erinnern. Joachim Skorna aus der Cottbuser Friedrich-Ebert-Straße ist einer von ihnen: „Als Schüler hatte ich vor 1945 Gelegenheit, dort…

Altes Cottbus: Bis 1974 fuhr die Straßenbahn durch die Sprem
Fast 40 Jahre Sprem ohne Elektrische / Jüngere Leser mussten nachschlagen – die Tram gehört für sie zur Promenade. Sven Seemann schreibt: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass heutige moderne Straßenbahnzüge überhaupt noch durch die Spremberger Straße passen. Die Leute haben das damals klug entschieden, sie auf eine schnelle Trasse zu legen. Ich bin erst…

Altes Cottbus: Berliner Platz und die alte Mädchenschule
Erinnerungen an den Berliner Platz und die (natürlich alte!) Mädchenschule. „Ich bin in diese Schule schon ab 1937 gegangen“, schreibt Gisela Bürger aus der Gallinchener Straße. „Damals nannte sie sich ‚Zweite Gemeindeschule‘, eine reine Mädchenschule. Auch meine Mutter ging schon in diese Schule. Damit kann die Aussage nicht stimmen, dass sie erst nach dem Kriege…

Altes Cottbus: Die Cottbuser Stadtpromenade
Die Cottbuser Stadtpromenade ist städtebaulich noch immer unbewältigt / Wehmut prägt diesmal die Zuschriften. Zum Bild von der Cottbuser Stadtpromenade aus den 1980er-Jahren schreibt Christa Laubsch aus der Briesener Straße in Cottbus: „Es war ein schöner Anblick! Ein Gang über die Brücke mit dem Blick auf die Wasserspiele war erholsam. Was haben wir heute? Bretterwände,…









