Bilder aus dem alten Cottbus

  • Der Cottbuser Richard Kehrl: Manager der Kriegs-Wirtschaft

    Der Cottbuser Richard Kehrl: Manager der Kriegs-Wirtschaft

    Nachruhm ist ihm nicht zugedacht, doch seine Familie und er selbst sind einzuordnen in die Cottbuser, Niederlausitzer und nationaldeutsche Wirtschaftsgeschichte. Am 26. April vor 38 Jahren (Dienstag, 26.04.1984) starb Hans Kehrl, Sohn von Richard Kehrl und Neffe von Gustav Kehrl, die in der Cottbuser Parzellenstraße eines der bedeutendsten Cottbuser Textilunternehmen, Hersteller feinster Streichgarn-Anzugstoffe, betrieben. Ihr…

  • Gartenbauingenieur Joachim Scherzer: Die Grüne Handschrift von Cottbus

    Gartenbauingenieur Joachim Scherzer: Die Grüne Handschrift von Cottbus

    Wer Cottbus als „Grüne Stadt“ mit neuer BuGa-Sehnsucht sieht, kommt an dem Namen Joachim Scherzer nicht vorbei. Sein Todestag jährt sich am 10. April 2022 zum 25. Mal. Vieles, was noch heute charakteristisch ist für das erblühende Cottbus nach 1945 trägt die Handschrift dieses unermüdlichen Gartenbauingenieurs: Die Puschkinpromenade, der Schillerpark, die Blumenuhr, der heutige Goethe-…

  • Altes Cottbus: Die unverkennbare Sprem

    Altes Cottbus: Die unverkennbare Sprem

    „Ganz eindeutig die Spremberger Straße“, sagt Brigitte Albrecht. „Sie war eine gern besuchte Einkaufsmeile. Man sieht an der Kleidung, dass die Aufnahme lange zurückliegt. Ich bin gern dort einkaufen gegangen.“ Reinhard Semt mailt: „Leider wurde die Straße nach der Wende, statt sie behutsam zu rekonstruieren, für viel Geld verschlimmbessert. Eine der Fehlleistungen jener Jahre, denen…

  • Wilhelm Speck: Der Dichter aus dem Gefängnis

    Wilhelm Speck: Der Dichter aus dem Gefängnis

    Wir sprechen hier über einen „hoffnungslosen Romantiker“, der sein Leben den Strafgefangenen widmete und dabei nebenher in seiner Zeit zum Bestsellerautor wurde. Schon Ehrenbürger Walter Drangosch bezeichnete ihn in einem frühen Heimatkalender als eine „bedeutende Persönlichkeit der Cottbuser Geschichte.“ Dabei war Wilhelm Speck, 1861 geboren, ein Hesse bis zum Tode. In Kassel, wo er starb,…

  • Altes Cottbus: Cottbuser Enkebrunnen fand dauerhaftes Heim auf Breitscheidplatz

    Altes Cottbus: Cottbuser Enkebrunnen fand dauerhaftes Heim auf Breitscheidplatz

    Manfred Gnida aus Spremberg schreibt auch diesmal sehr ausführlich und spannend: „An Antworten, besonders von Cottbusern, wird es ein zahlreiches Angebot geben. Viele Ansichtskarten zeigen diesen historischen Ort. 1750 wurden hier Wallanlagen eingeebnet und das Gelände trockengelegt. Die freigelegte Fläche wurde Neustädter Platz genannt und erst durch einen Beschluss der Stadtverordneten 1888 zum Gedenken an…

  • Altes Cottbus: Haltestellen-Manöver

    Altes Cottbus: Haltestellen-Manöver

    Jürgen Markert aus der Körnerstraße in Cottbus schreibt noch zum vorherigen Rätselbild: Zu Ihrer Ausgabe vom 15.Januar und dem Bild aus der Woche zuvor möchte ich nachträglich noch eine kleine Bemerkung machen. Der von mehreren Lesern beschriebene Pavillon am Altmarkt wurde eigentlich nur wegen der Straßenbahn gebaut und auch wieder abgerissen. Seit Mitte der 30er…

  • Altes Cottbus: Ein Blick auf den Altmarkt um 1952

    Altes Cottbus: Ein Blick auf den Altmarkt um 1952

    Der frühere Altmarkt-Pavillon von Cottbusverkehr. Nur auf den ersten Blick schien die Aufgabe leicht. Das bestätigt Klaus Jung aus der Hans-Beimler-Straße in Cottbus: „Auf den ersten Blick schien alles klar zu sein. Aber dann kamen Zweifel auf. Im Jahre 1974 wurde erst die Straßenbahn aus der Spremberger Straße verlegt, und die Oberkirche bekam erst im…

  • Altes Cottbus: Es war beruflich eine schöne Zeit

    Altes Cottbus: Es war beruflich eine schöne Zeit

    Die Erinnerungen an das TKC sind vielfältig, sein Niedergang war tragisch. Ein Leserin, die anonym bleiben möchte, schreibt: „Das waren unsere besten Jahre, aber das will ja heute keiner hören.“ Uwe Lehmann aus Altdöbern hingegenschreibt: „Ich müsste Wikipedia befragen. Ich hätte nicht gedacht, dass das TKC mein Geburtsjahr hat, nämlich 1969 (B). Zu lesen ist:…

  • Vielfacher Wandel am alten Cottbuser Münzturm

    Vielfacher Wandel am alten Cottbuser Münzturm

    Privates Engagement gab dem Haus in der Stadtmauer eine neue Chance. Sabine Mischok in Reimen: „Die Münzstraße mit Münzturm ist zu sehen,/ wo wir manchmal auch spazieren gehen./ Der Cottbuser Heller soll da geprägt worden sein, / nach Stückzahlen sicher relativ klein. / Die Stadtmauer verlief an diesem Ort / man erkennt sie noch in…

  • Altes Cottbus: Empfang zwischen Straßenbahn und Zügen

    Altes Cottbus: Empfang zwischen Straßenbahn und Zügen

    Der alte Cottbuser Bahnhof ähnelte dem heutigen in Guben, war aber größer. „Der Gubener Bahnhof ist es auf Grund verschiedener Details nicht“, stellt Gert Richter aus Guben/Alt-Deulowitz richtig fest. „Wegen der Vielzahl der Gleise und des Straßenbahn-Anschlusses kann es nur der Cottbuser sein.“ Guben hat noch heute das Empfangsgebäude in Mittellage mit Zufahrtsrampe. Sabine Mischok…