Café Central Ecke Sorauer Straße und Berliner Straße
An diesem ehrwürdigen Stadtgebäude kommt jeder Forster sicher täglich vorbei. Daher erkannten unsere Leser Renate Schmidt, Thomas Methe, Annemarie Krause und Ingrid Remane das ehemaligen Café Central an der Ecke Sorauer und Berliner Straße schnell. Renate Schmidt erzählte: „Zu sehen ist das ehemalige Café Victoria“ und Thomas Methe ergänzte, dass es „eines der größten und vornehmsten Cafés der Stadt war. Der Inhaber war damals Albert Wenzel und er betrieb auch eine Weinstube und einen Weinhandel. Im Café Victoria fanden auch täglich Künstlerkonzerte statt. Dieses Café gibt es schon lange nicht mehr.“ Laut Ingrid Remane existierte es bis 1945. Renate Schmidt weiter: „Später das CC oder Café Central genannt. Danach war es das Café ‘Stadt der Rosen’. Ich habe zu dieser Zeit unten im Café Central gearbeitet und nebenan in der Nr. 7 gewohnt. Der Bogen über dem Haupteingang, neben den drei großen Fenstern wurde begradigt. Und nur ein kleines Fenster blieb bestehen.“ „Ab 1974 übernahm die Konsum-Genossenschaft den Gebäudekomplex und eröffnete das Café ‘Stadt der Rosen’“, erinnert sich Ingrid Remane. Thomas Methe setzt die gastronomische Reihe fort: „Danach war dort die Gaststätte ‘Cheers’, diese gibt es auch nicht mehr. Heute steht das Haus unten leer.“
„An der Ecke wurde die Tür zugemauert und darüber hatte früher Dr. Radlow seine Praxis, später Frau Dr. König“, wissen Annemarie Krause und Renate Schmidt. „In der 2. Etage befand sich der Fotograf Lorokowski. Auf der rechten Seite wurde der Kiosk damals zum HO-Kiosk. Dahinter folgen die Bahnschranken.“, beschreibt Renate Schmidt. Annemarie Krause erinnert sich an ihre Kindheit: „Der Pavillon im Bild war ‘Lehmanns Eisbude’, Kugeleis 5 Pfennig, Produktion in der Sorauer Straße. Heute ist die Gaststätte von Herrn Wertig auf diesem Platz.“ Ingrid Remane und Thomas Methe schrieben wie aus einer Feder zum Eckgebäude: „Dieses und andere Gebäude stehen auf Pfählen, die länger sind als die Gebäude hoch. Sie wurden auf dem Gebiet der ehemaligen ‘Tiefen Grube’ erbaut, einem Sumpfgebiet. Mit dem Straßenbau nach Cottbus wurde sie 1880 zugeschüttet.“







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