Schweiß – nützlich und lästig zugleich

Wirkung von Körperschweiß nicht unterschätzen / Geruch muss nicht sein
Region (MB). Schwitzen ist völlig normal. Und lebensnotwendig dazu. Denn über diesen Mechanismus reguliert der Körper seine Temperatur und verhindert so eine Überhitzung. Etwa drei Millionen Schweißdrüsen sorgen dafür. Sie geben täglich etwa einen halben Liter Flüssigkeit an die Hautoberfläche ab; bei Hitze oder Anstrengung auch mehr. Der Schweiß befeuchtet auch die Haut und verhindert so, dass sie rissig und spröde wird. Auch der Säureschutzmantel wird im Wesentlichen durch Schweiß gebildet und so die Vermehrung von Bakterien im Zaum gehalten. Damit der Schweiß alle Funktionen erfüllen kann, benötigt der Körper ausreichend Flüssigkeit. Es empfiehlt sich daher, mindestens zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken.
Körpergeruch entsteht erst, wenn die natürlicherweise auf der Haut vorhandenen Bakterien die Bestandteile des Schweißes zersetzen. Deodorants wirken in der Regel bakterienhemmend und verhindern so die Entstehung der unangenehmen Gerüche, die durch den bakteriellen Zersetzungsprozess des Schweißes hervorgerufen werden. Zudem überlagern sie Körpergeruch durch ihre Parfümierung. Antitranspirants dagegen verringern die Schweißsekretion. Durch die vorübergehende Verengung der Schweißdrüsen wird die Schweißbildung um etwa 20 bis 60 Prozent reduziert, ohne dass dadurch die Temperaturregulation des Körpers behindert wird. Alle Antitranspirants wirken auch antimikrobiell und sind somit zugleich Deodorant.


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