Weltkindertag und offene Türen am 20.09.

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Das Haus des Lernens wurde am 6. August 2005 eröffnet. Gut 100 Schüler lernen dort zurzeit Foto: T. Richter-Zippack

Albert-Schweitzer-Familienwerk lädt Sonntag, 20.09. ein:
Spremberg
(trz). An diesem Sonntag, 20. September (14 Uhr), geht rund um das Haus des Lernens in der Spremberger Gartenstraße so richtig die Post ab. Dann lädt nämlich das Albert-Schweitzer-Familienwerk (ASF) zum achten Weltkindertag ein. Große und kleine Gäste können sich auf zahlreiche Attraktionen freuen, wie ASF-Geschäftsführer Dr. Holger Wahl mitteilt. Denn sämtliche Einrichtungen des Sozialunternehmens präsentieren sich in der Gartenstraße. Unter anderem gibt es eine Koch-, Tanz- und Feuerschau, eine große Mal- und Bastelstraße, den obligatorischen Trödelmarkt, eine Waffelbäckerei sowie eine Hüpfburg. Erstmals präsentiert sich der Spremberger Gesundheitssportverein. Dessen Mitglieder zeigen die Eleganz der rhythmischen Sportgymnastik. Der Eintritt für Kinder ist frei, Erwachsene zahlen einen Euro. Die Veranstalter rechnen mit mehreren hundert Besuchern.
Tag der offenen Tür
Darüber hinaus lädt am gleichen Tag das Haus des Lernens zum Tag der offenen Tür ein. Vor genau zehn Jahren öffnete die Bildungseinrichtung des ASF erstmals ihre Türen. Jeder kann laut Wahl am Sonntag die Schule kostenfrei besuchen und sich dort umschauen. Mehrere Lehrer und Schüler geben gern Auskunft. In der Einrichtung im früheren BMK-Gebäude lernen derzeit 101 Schüler aus dem gesamten Altkreis Spremberg. Sie werden in sechs Klassen von zwölf Lehrern unterrichtet. Erst kürzlich wurden 23 Kinder eingeschult. „Die Einzügigkeit ist gewollt. Darüber hinaus setzen wir auf ein familiäres Umfeld sowie auf eine enge Zusammenarbeit aller Einrichtungen des ASF“, so der Geschäftsführer. Vor vier Jahren ist die Schule grundlegend saniert worden. Es gibt neben der Barrierefreiheit ein gut einprägsames Farbsystem sowie einen Fahrstuhl. Besonders stolz seien die ASF-Mitarbeiter auf ihre Vorschule. Das heißt, dass Vorschulkinder einmal pro Woche in den regulären Unterricht hineinschnuppern dürfen.
Oma-und-Opa-Tag
Hortleiterin Karola Schmidtke kündigt bereits die nächste Veranstaltung an. So findet am 30. September im Haus des Lernens ein „Oma-und-Opa-Tag“ statt. Die Kinder würden für ihre Großeltern ein kleines Programm vorbereiten. Los geht’s um 14 Uhr.
Übrigens, so Karola Schmidtke, biete der Hort als Schnittstelle zum Brandenburger Bildungsministerium Konsultationsmöglichkeiten zur Qualifizierung von Fachkräften. Seit dem Jahr 2013 könnten dort angehende Erzieher und Sozialassistenten mal in die Praxis hineinriechen.