
Leser erinnern sich an den Schlossturm auf dem Cottbuser Schlossberg
Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Susanne Haupt. Sie schreibt folgendes: „Das uns heute als Gerichts- oder Schlossturm bekannte Bauwerk hieß ursprünglich ‚Bergfried‘. Aber nicht nur der alte Name ist mit der Zeit in Vergessenheit geraten, auch das gesamte Aussehen hat sich nach dem verheerenden Brand, der am 23. August 1857 in der Cockerillschen Woll-
garnspinnerei im ehemaligen Schloss ausgebrochen war, teilweise verändert. Durch den Brand wurde der obere Teil des Bauwerkes, der mit einer Renaissancehaube versehen war, völlig zerstört. Aufgrund des historischen Interesses der Stadt
wurde im Jahre 1877 der Turm wieder neu hergestellt, nun aber in einer neugotisch romantisierenden Stilart mit einer neuen Haube.“
Auch Klaus Reiter kennt sich aus: „Wir sehen den Schlossberg mit dem 46 Meter hohen Schloss-turm, der im Jahr 1857 abbrannte und 1876 neu erbaut wurde. Das ganze Schlossgelände grenzte an die frühere Stadtmauer in der Sandower Straße. Es war eine Gartenanlage, die sich in großer, mittlerer, kleiner und Grundgarten unterteilte. Der Name ‘Amtsgärten’ stammt daher, dass die Amtshauptleute diese nutzen durften. Schon im 9. Jahrhundert wurde dort eine Slawenburg errichtet. Sie wurde ständig erweitert, und mit der Ansiedlung des Cottbuser Adelsgeschlechts um 1200 entstanden der Bergfried (Turm) und das Schlossgebäude. Schon 1878 befand sich dort ein Gerichtsgefängnis. 1999 wurde schließlich das gesamte Gelände nach alten Unterlagen ordentlich saniert.“
Die richtige Lösung kannten auch Reinhard Borrmann, Diethard Schulz, Brigitte Albrecht, Ingeborg Karwoth, Helmut O. Adam, Dr. Klaus-G. Thiemann und weitere Leser.
Vielen Dank allen fleißigen Schreibern.










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