
Ulrich Freese (SPD) lud zum Bürgerdialog ein.
Kausche (MB). Es ist gute Tradition bei der SPD in der Lausitz geworden, regelmäßig mit den Bürgern in den Dialog zu kommen. Rund 130 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus dem Landkreis Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus waren der Einladung gefolgt. Dass der diesjährige Dialog im Bürgerhaus in Kausche stattfand, war dabei nicht zufällig. „Kausche ist ein Synonym für den Veränderungsprozess, der seit über 25 Jahren in der Lausitz stattfindet“, erläuterte Ulrich Freese im Beisein des SPD Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke die Standortauswahl.
Der Veränderungsprozess, nicht nur in der Kohle- und Energiewirtschaft, sondern in all seinen Ausprägungen von der Schulentwicklungsplanung bis hin zur Verkehrsinfrastruktur, war das beherrschende Thema in den Tischgesprächen. „Die Kohleverstromung ist Brückentechnologie ins regenerative Zeitalter und wird noch mehrere Jahrzehnte zur Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa gebraucht sowie den Menschen in der Lausitz noch lange Zeit Arbeit und Auskommen bieten“, fasste Freese seine Einschätzung zusammen. Dietmar Woidke erntete großen Beifall, als er der selbsternannten Klimakanzlerin ins Stammbuch diktierte: „Die Menschen hier wollen keine Almosen, sondern haben ein Recht auf eine verlässliche wirtschaftliche Perspektive für die kommenden Jahrzehnte.“
Auf das Thema Aufrüstung angesprochen, nahm Ulrich Freese kein Blatt vor den Mund und entgegnete mit Blick auf den bevorstehenden Schulanfang: „Im Gegensatz zur CDU wollen die SPD und ich keine weiteren zusätzlichen Milliarden für Rüstung ausgeben, sondern wir wollen diese Milliarden in die Sanierung von Kitas, Schulen und Infrastruktur investieren, weil sie für unsere Zukunft wichtiger sind, als Panzer und Drohnen.“
Dietmar Woidke und Ulrich Freese nahmen sich für die Gäste viel Zeit, um bei Tischgesprächen intensiv zuzuhören,








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