Verfehlte Polizeiaktion

Zu den Ermittlungen und Disziplinarverfahren gegen neun Polizisten, die im Vorfeld, der von Linksextremisten beeinflussten, Kampagne „Ende im Gelände“, vor einer Wand mit der Aufschrift „Stoppt Ende im Gelände“ posierten, äußert sich Frank Müller: Wenn Staat und Land seinen Beamten von vornherein keine Rückendeckung mehr gibt, brauchen sich diese Dienstherren auch nicht zu wundern, wenn offene Stellen bei Polizei, Lehrern etc. nicht besetzt werden können und ein Großteil der Beamten nur noch Dienst nach Vorschrift schiebt. Unbestritten sollten Beamte sich politisch möglichst neutral verhalten. Auch sollte mögliches Fehlverhalten ausgewertet werden. Das Polizisten jedoch, ohne Schutz durch ihren Dienstherren, öffentlich vorgeführt werden, geht nicht. Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen und unprofessionelle Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Vielleicht sollte einmal hinterfragt werden, wie diese Fotos so schnell in die Öffentlichkeit gelangen konnten und wieso wird hier wieder sofort ein rechter Hintergrund angenommen? Oder,  soll hier ein Exempel statuiert werden? Wenn radikale Demonstranten und Straftäter die Polizeiarbeit beeinflussen und gelinde gesagt die Polizei vor sich hertreibt, läuft etwas falsch in dieser Gesellschaft. Der neue Innenminister ist gefordert!


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert