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Vielfältiges Geschäftsleben in Lieberoser Straße

Cottbus (AR/FK). Heute liegt sie im pulsierenden Herzen der Stadt – die Lieberoser Straße. Einst war sie im Vorort Brunschwig Teil einer alten Poststraße in Richtung Spreewald. Auf dieser Route wurden, noch ehe es die Pferdebahn und später die Spreewaldeisenbahn gab, Waren der Cottbuser Manufakturen nach Goyatz gebracht und zu den Häfen in Hamburg oder Stettin verschifft. In der Gegenrichtung kamen die Salzheringe und Kolonialwaren nach hier. Seit den 1860er Jahren wurde die Straße unter ihrem heutigen Namen verzeichnet und war auch schon weitgehend bebaut. Bedeutend wurden die ehemalige Landwirtschaftschule an der Ecke Gulbener Straße und die klassizisti- sche Villa mit der Hausnummer 7. Um 1830 ließ sie Rittergutsbesitzer Johann Samuel Friedrich Müllerbauen. Sie beherbergte nach 1945 einen Kindergarten und das Standesamt, war „Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ und Gästehaus des Hochschulpräsidenten. Im Keller betrieb der unvergessene „Stadt Cottbus“-Chefkellner Jürgen Huß ein angesagtes Restaurant. Heute sitzt hier die AfA und empfängt im historischen Garten einmal jährlich Sponsoren der Vereine.
Schräg gegenüber gab es das Kontor-, Lager- und Fabrikgebäude Michovius, später Textil-Großhandel. 2013 wurde daraus ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem sich vor allem Gesundheitsberufe angesiedelt haben.
Auch „copy.worXX“ ist hier zu finden, gegründet bereits 1998 von Hagen Stephan und Ralf Matscheroth. Vor Ort steht ein umfassendes Angebot an Druck- und Kopierleistungen zur Verfügung. Studenten lassen ihre Abschlussarbeiten drucken und binden, und das innerhalb von nur 24 Stunden. Wer will, kann sich kostenlos das BTU-Logo auf seine Mappe prägen lassen. Gefragt sind gut gedruckte Leinwandbilder oder Druckvorlagen für eine Vielzahl von Produkten bis hin zur Produktion von Büchern. Auch individuelle Schattenfugenrahmen aus Naturholz sind im Angebot.
Torsten Mattuschka ist und bleibt ein zuverlässiger Ansprechpartner für alle Radfahrer. „stadtRAD“ gibt es inzwischen zehn Jahre in der Lieberoser Straße. Für jeden Kunden wählen die kompetenten Mitarbeiter mit viel Geduld das passende Fahrrad aus. Auch wer sein Rad für das Frühjahr fit machen lassen will, ist hier an der richtigen Adresse.
Für den legendär „großen“ Hunger ist in der Lieberoser Straße das Redo XXL zuständig – samt Spaß natürlich. Bereits seit 9 Jahren locken die Köstlichkeiten im riesigen Format. In großer Auswahl sind das Schnitzel oder Steaks, für Vegetarier auch verschiedene pfiffige Salatvariationen.

Foto:Alexander Rink







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