Die Fußball-WM steht vor der Tür. Mit dem ultimativen Stück “Besessen” unternimmt das Theater den Versuch, dem Fußball-Wahnsinn einen theatralen I-Punkt aufzusetzen. Im Sommerspektakel hat “Besessen” am 25. Mai Uraufführung und bleibt dann vom 4. bis 23. Juni auf dem Spielplan.

Foto: Marlies Kross
Gemüter erhitzen, Stimmung anheizen, lustvoll mit dem Thema umgehen ist das Ziel. Den Fußball auf die Bühne zu hieven, heißt auch, die Fans und ihre arg gebeutelten Angehörigen in den kommenden schweren Zeiten nicht allein zu lassen.
Jeder, wovon auch immer leidenschaftlich Besessene, wird verstehen, welches Glück ein Fußballfan Spieltag für Spieltag leidet. Und er wird auch ahnen, dass dieses glückliche Leiden kein natürliches Ende kennt. Denn der wahre Besessene bleibt besessen, bis zum letzten Atemzug, bis zum endgültigen Schlusspfiff.
Der Ausgangspunkt ist Fußball. Der Ort des Geschehens England, die Geburtsstätte des Spiels der Spiele. Erzählt wird der so lust- wie schmerzvolle Weg von 5 Männern, die als Kinder an der Hand ihrer Väter zum ersten Mal ein Fußballstadion betraten. Von diesem Moment an war es um sie geschehen.
Doch die Jungs werden erwachsen, der Kommerz zieht in die Stadien ein, die Macht der Medien beeinflusst das geliebte Spiel. Die Männer studieren an Elite-Universitäten, genießen die beste Ausbildung, aber was sie wirklich interessiert, ist einzig das runde Leder.
Eines Tages tritt aber mit dem schönen Geschlecht ein unausweichliches Problem in ihr Leben. Wie lassen sich Frauen und Fußball unter einen Hut bekommen? Kann man überhaupt zwei Dinge zugleich lieben?
Eine Lösung des Konflikts scheint meilenweit entfernt…
Axel Poike und Jörg Steinberg nehmen mit “Besessen” Fußball zum Anlass, den Problemen ungezügelt leidenschaftlicher Menschen nachzuspüren. Das bringt Tiefe und den Witz ins Stück.
Regie führt Jörg Steinberg (ehemals SSV Köpenick 08 und Motor Dessau), der gemeinsam mit Axel Poike (ehemals Mittelstürmer bei der BSG Pentacon Dresden) die Stückvorlage lieferte. Die Bühne entwirft Jochen Finke, die Kostüme Helga Leue.
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