Armenische Kammermusik am 18. April in Cottbus

Kammerkonzert mit Werken von Altunyan, Babadjanyan und Mansuryan.

 8. Kammerkonzert am 18. April in Cottbus
Beim 8. Kammerkonzert am 18. April 2026 musizieren: (v.l.n.r.): Katrin Jordt (Violine), Elena Iskraut (Violoncello), Jasmin Badalian (Violine), Sebastian Pini (Kontrabass), Miriam Hagen (Violine) und Matthias Schella (Bratsche) Foto: Bernd Schönberger

Cottbus (MB). Das Staatstheater Cottbus lädt an diesem Samstag, 18. April, 20 Uhr, zum 8. Kammerkonzert in den Kammermusiksaal im Probenzentrum (Lausitzer Str. 31) ein. Jasmin Badalian (Violine), Miriam Hagen (Violine), Katrin Jordt (Violine), Matthias Schella (Bratsche), Elena Iskraut (Violoncello), Sebastian Pini (Kontrabass) und Maria Anisonyan (Klavier) spielen Armenische Kammermusik.
Die Kraft der armenischen Kammermusik liegt in Melodien, die Erinnerung tragen, und in Gesten, die zwischen Klage, Widerstand und Beharrlichkeit oszillieren. Das 8. Kammerkonzert widmet sich dieser besonderen Klangsprache und macht ihre Vielfalt in unterschiedlichen kammermusikalischen Formen hörbar.

Die „Fünf Miniaturen“ von Ruben Altunyan zeichnen knappe, präzise musikalische Bilder von großer Dichte. Lyrische Wärme und herbe Schärfe erzeugen eine Musik, die zwischen Nähe und Zurückhaltung balanciert.
Im „Klaviertrio“ von Arno Babadjanyan begegnen sich spätromantische Ausdruckskraft und armenische Melodik. Leidenschaftliche Ausbrüche wechseln mit kantablen, nach innen gerichteten Passagen. Das Werk aus dem Jahr 1952 verbindet emotionale Direktheit mit formaler Klarheit. Einen zeitgenössischen Kontrapunkt setzt das „Streichtrio“ von Tigran Mansuryan. Karten sind erhältlich im Besucherservice (Großes Haus), an der Abendkasse sowie online.

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