BADELIX-Regionalpartner Jens Bonin im Gespräch

Sicherer duschen – selbstständig zu Hause leben.

Jens Bonin, Regionalpartner von BADELIX, im Gespräch  über moderne Badumbauten und Fördermöglichkeiten.
Jens Bonin, Regionalpartner von BADELIX, im Gespräch über moderne Badumbauten und Fördermöglichkeiten. Foto: privat

Region. Für viele Lausitzer ist das eigene Zuhause der Ort, an dem sie auch im Alter möglichst selbstbestimmt leben möchten. Doch gerade das Badezimmer wird mit zunehmender Beweglichkeitseinschränkung häufig zur täglichen Herausforderung. Hohe Badewannenränder und schwer zugängliche Duschen erhöhen das Sturzrisiko und erschweren die selbstständige Körperpflege. Der Märkische Bote sprach mit Jens Bonin, Regionalpartner von BADELIX, über moderne Badumbauten und Fördermöglichkeiten.

Der Märkische Bote (MB): Herr Bonin, viele Menschen möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben. Welche Rolle spielt dabei das Badezimmer?
Jens Bonin: Eine sehr große. Das Badezimmer ist einer der Räume, in denen die meisten Unfälle im Haushalt passieren. Gerade der hohe Einstieg in die Badewanne oder Dusche wird mit zunehmendem Alter oder bei eingeschränkter Beweglichkeit schnell zum Problem. Wer sich hier sicher bewegen kann, gewinnt ein großes Stück Selbstständigkeit zurück.

MB: Viele denken bei einem Badumbau sofort an eine komplette Sanierung. Ist das wirklich notwendig?
JB: Nein, in den meisten Fällen nicht. Wir haben uns darauf spezialisiert, bestehende Badewannen oder Duschen mit hohem Einstieg in leicht begehbare Duschen umzubauen. Dabei bleibt der Großteil des Badezimmers erhalten. So sparen unsere Kunden Zeit, Schmutz und oft auch erhebliche Kosten.

MB:Wie lange dauert ein solcher Umbau?
JB: Das überrascht viele: Meist können wir den Umbau innerhalb nur eines Tages abschließen. Unsere Kunden können ihr Badezimmer dadurch schnell wieder nutzen und müssen sich nicht auf wochenlange Bauarbeiten einstellen.

MB: Worauf legt BADELIX besonderen Wert?
JB: Auf Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit. Wir verwenden hochwertige Materialien in Qualität „Made in Germany“. Gleichzeitig achten wir darauf, dass die neue Dusche modern aussieht und sich harmonisch in das bestehende Badezimmer einfügt.

MB: Für wen ist ein solcher Umbau besonders sinnvoll?
JB: Natürlich für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder einem Pflegegrad. Aber wir erleben immer häufiger, dass sich Kunden bewusst frühzeitig für mehr Komfort und Sicherheit entscheiden – bevor der hohe Einstieg überhaupt zum ernsten Hindernis wird. Vorsorge ist hier oft die beste Lösung.

MB: Welche Vorteile bringt eine leicht begehbare Dusche im Alltag?
JB: Sie schafft mehr Bewegungsfreiheit und reduziert das Sturzrisiko erheblich. Viele Menschen können ihre Körperpflege dadurch wieder selbstständiger erledigen. Gleichzeitig wird die Unterstützung durch Angehörige oder Pflegekräfte deutlich einfacher, wenn sie einmal notwendig sein sollte.

MB: Viele scheuen die Kosten. Gibt es Fördermöglichkeiten?
JB: Ja. Bereits ab Pflegegrad 1 kann die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro je pflegebedürftiger Person für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gewähren. Auf Wunsch übernehmen wir sogar die komplette Antragstellung, sodass sich unsere Kunden nicht mit Formularen und Zuständigkeiten beschäftigen müssen.

MB:Wie läuft die Beratung ab?
JB: Ich komme persönlich zu den Interessenten nach Hause. Gemeinsam schauen wir uns das Badezimmer an, nehmen Maß und besprechen die individuellen Wünsche. Anschließend entwickeln wir eine Lösung, die sowohl zu den baulichen Gegebenheiten als auch zu den persönlichen Bedürfnissen passt.

MB: Sie haben inzwischen viele Umbauten begleitet. Was sagen Ihre Kunden nach Abschluss der Arbeiten am häufigsten?
JB: Ein Satz fällt immer wieder: ‘Hätten wir das doch schon viel früher gemacht.’ Genau dieses Gefühl möchten wir erreichen. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, sich in ihrem eigenen Zuhause wieder sicher, komfortabel und selbstständig bewegen zu können.

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