Förderverein wirbt in Koserow für das Zukunftsprojekt der Lausitz.

Cottbus/ Koserow (MB). Vom Cottbuser Ostsee an die Ostsee: Der Förderverein Cottbuser Ostsee war am vergangenen Wochenende erneut im Ostseebad Koserow auf Usedom zu Gast. Bereits zum zweiten Mal informierte der Verein mit seinem Infomobil auf dem Kurplatz Einheimische und Urlauber über die Entwicklung des Cottbuser Ostsees.
Im Mittelpunkt standen die Chancen für Freizeit, Tourismus und Naherholung sowie die Entwicklung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord zum größten künstlich angelegten See Deutschlands. Zahlreiche Besucher informierten sich über den aktuellen Stand und die Perspektiven des Projekts.
„Es ist etwas Besonderes, mit unserem Cottbuser Ostsee an der Ostsee zu Gast zu sein. Viele Urlauber sind überrascht, welche Dimension unser See hat und welche Entwicklung sich in Cottbus und der Lausitz vollzieht“, sagt Denis Kettlitz, Vorsitzender des Fördervereins. Der Verein wolle neugierig machen und Menschen einladen, sich selbst ein Bild vom Cottbuser Ostsee zu machen.
Koserow wurde dabei bewusst als Standort gewählt. Zwischen Cottbus und dem Ostseebad besteht seit Jahrzehnten eine enge Verbindung, die insbesondere durch die Freundschaft zwischen dem Cottbuser Stadtteil Ströbitz und Koserow gewachsen ist. Gegenseitige Besuche und persönliche Kontakte prägen diese Partnerschaft bis heute. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit ist die Ströbitzer Straße in Koserow. „Dass heute eine Ströbitzer Straße in Koserow zu finden ist, zeigt auf schöne Weise, wie eng die Verbindung geworden ist“, so Kettlitz.
Diese Freundschaft soll auch künftig gepflegt werden. Der Förderverein unterstützt deshalb den Wunsch der Gemeinde Koserow, auch in Cottbus einen Weg oder eine Straße nach dem Ostseebad zu benennen. Koserows Bürgermeister René König hatte sich dazu bereits schriftlich an den Cottbuser Stadtverordnetenvorsteher Dr. Wolfgang Bialas gewandt.
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