
Manfred Gnida erinnert sich an Sprembergs alten Georgenbergfriedhof:
Schwierig ist unser Rätselbild der vergangenen Woche gewesen. Nur wenige Leser wussten die korrekte Lösung. Beispielsweise Manfred Gnida aus Spremberg. Er schreibt: Zahlreiche markante Grabstätten konnte man auf dem im Jahr 1828 eröffneten Georgenbergfriedhof sehen. Nicht nur Grabstätten prägten einst und teilweise noch heute das Terrain des Georgenberges, dem jetzigen Stadtpark, sondern ebenso das 1872 aufgestellte Kriegerdenkmal für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges, die aus dem 13. Jahrhundert stammende Georgenbergkapelle, das bekannte Rosengitter von Hugo Richter (1901), der Stein der Adelsfamilie von Loeben, ein Jugendstilbrunnen, Pavillons, ein imposantes Eingangstor und natürlich der Bismarckturm. Erinnern kann ich mich noch an die Hanglage zur Wiesengasse, wo alte Gruftanlagen von begüterten Familien und bekannten Bürgern der Stadt in dieser Form ein Denkmal gesetzt wurde. Die Familie Schwetasch oder Amtsmühlenpächter Gühloff fanden in den Gruften dort die letzte Ruhe, wie ich es einmal überliefert bekam. Heute bemüht sich der LAGA-Verein, die noch vorhandenen Anlagen zu erhalten. So entstand auf dem Georgenberg das Lapidarium. Jeder Bürger kann sich dort in die Geschichte der Stadt vertiefen. Hoffentlich bliebt dieses schöne Ensemble vom Vandalimus möglichst verschont.“
Gewonnen hat diesmal Manfred Gnida. Glückwunsch!






Schreibe einen Kommentar