Wasserrutsche am Deulowitzer See stand zuletzt auf dem Trockenen / See verkrautet zunehmend
„Zu sehen ist der Deulowitzer See. Damals zur Zeit der Aufnahme war sehr viel mehr Wasser drinnen als heute. Wir fahren heute lieber zum Pinnower See, auch hier gab es damals eine Wasserrutsche“, erzählt Eveline Wanke wie viele andere Schreiber und Anrufer auch.
Birgit Würker ergänzt in ihrer Mail: „Mitte der 80er Jahre sind wir als Jugendliche oft zum Baden zum Deulowitzer See gefahren. Die Rutsche stand damals noch im Wasser, danach war nur noch ihr Fundament zu sehen, sie stand faktisch schon an Land, und jetzt ist alles weg. Der See hat in der Zwischenzeit auch so wenig Wasser, dass die Rutsche sowieso an Land stehen würde. Am See war noch eine Gaststätte, in der es immer leckere Currywurst und rote Brause gab. Am hinteren Teil befand sich ein kleiner Konsum, der auch recht gut besucht war. Wir fahren auch heute noch sehr oft an den See mit unseren Kindern und erinnern uns an die alten Zeiten. Jetzt gehen wir in das kleine Kiefernhäuschen, welches es früher auch schon gab. Damals durfte man nicht in Badebekleidung oder ohne Schuhe dort hineingehen.
Ich habe nur schöne Erinnerungen an den See, schade wenn er jetzt dem Tagebau weichen muss.“
Henry Hauswald tippt in seiner Mail ebenfalls auf den Deulowitzer See: „Das müsste eine Aufnahme aus den Anfängen der 80er Jahre sein, wenn man den Wasserstand rund um die Rutsche betrachtet. Ich kann mich sehr an das Gedränge an der Rutsche erinnern. Als wir Jungs noch jünger waren, gaben die älteren Kinder nur ungern die Rutsche für die Kleinen frei. Da gab es manchmal ganz schönes Gerangel. Die Stärksten besetzten gern den Turm und meinten bestimmen zu können, wer rutschen darf und wer nicht. Natürlich wurde auch das ‘Turmspringen’ gepflegt, doch die Rettungsaufsicht, die damals noch regelmäßig den See bewachte, rief die Jugendlichen mit Nachdruck zur Rücksicht auf. Das Getrillere der Pfeifen klingt heute noch in meinen Ohren. Das Wasser war am Rutschen-Ende so tief, dass man nicht mehr stehen konnte und voller Schlingpflanzen. Deshalb bin ich nicht anfangs so gern gerutscht.
Besonders groß war der Trubel, wenn in der Ferienzeit das Touristik-Zentrum voll belegt war. Es war eine sehr beliebte und viel benutzte Einrichtung, die es ja heute noch geben soll.
Übrigens war die ‘Anreise’ für uns Kinder recht anstrengend, denn wir fuhren meist im Konvoi durch die Wälder zum Deulowitzer See. Die Waldwege waren zum Teil sehr sandig, so dass öfters Schieben angesagt war.“