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Armes Brandenburg - Märkischer Bote
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Leserbrief: „Armes Land  Brandenburg“

Leserbrief: „Armes Land  Brandenburg“
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Leserbrief: „Armes Land  Brandenburg“

11. Juni 2021 | Von | Kategorie: Leserbriefe |

Im Rahmen des Kommentars „Weite Wege“ (29./30.05.) und der darauf bezogenen Leserbriefe „Stadtforst zu Windpark“ sowie „Viele Schwätzer“ (05.06.) sendete uns auch Dr.- Ing. Wolfgang Rasim aus Forst seine Meinung zu: 

„Im Kommentar war zu lesen „Nein, längst lauert nicht Corona hinter der nächsten Hecke, es sind die trägen Kräfte der Bürokratie, die am unkrautverwucherten Rand langer Wege hocken und (fast) alles hemmen.“. Im Leserbrief von A. Protze (05.06.) wird dies noch mit: „ … der Wasserkopf von Schwätzern immer größer wird“ verdeutlicht. Noch schlimmer ist jedoch die weit verbreitete Unwissenheit, eventuell auch Dummheit oder auch Absicht, von Politikern, mit Scheinargumenten, die vom Rest der Welt belächelten, gravierenden Fehler unserer Energiewende, zu kaschieren.
Minister Altmaier verkündete z. B. am 30.10.2020 in seiner Plenarrede zur Novelle des „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) vor dem Deutschen Bundestag: „… heute morgen um 10 Uhr wurden 71 750 Gigawatt Strom aus erneuerbaren Energien produziert und nur 31 526 aus konventionellen Energien, Kernkraft und Kohle. Das bedeutet, es gab einen Anteil von 58 % der Erneuerbaren an der Stromversorgung.“ Zitate Ende. Wegen der 58 % lacht sich sogar ein Grundschüler kaputt und wir haben einen maximalen Bedarf an elektrischer Leistung von nur 85 (und nicht 85 000) Gigawatt (GW). Dass zu diesem doppelten Irrsinn keine Nachfrage oder Kritik von den Anwesenden kam, ist erbärmlich, denn wegen der Thematik EEG müssten es ja fachkundige Abgeordnete gewesen sein. Somit ist der Begriff „Schwätzer“ für Politiker auch im Deutschen Bundestag gerechtfertigt.
Der Grünen-Ko-Vorsitzende Habeck versuchte bei Anne Will am 06.06. krampfhaft zu rechtfertigen, dass die dort genannten 1.440 Euro jährlicher Zusatzkosten für einen Haushalt durch die CO2- Steuer seit Januar 2021 durch ein „Energiegeld“ ausgeglichen werden würden, FDP- Vorsitzender Lindner nannte 1.500 Euro pro Jahr. Da global ca. 1.600 neue Kohlekraftwerke geplant oder errichtet werden, ist diese nur bei uns erhobene Steuer eine Farce und lächerlich. Von den Äußerungen der Ko-Vorsitzenden Baerbock, dass Kohlendioxyd unserer Gesundheit schaden würde, das Elt-Netz Strom speichern könnte und „Kobold“ für die Batterie- Produktion nötig wäre, ganz zu schweigen.
Herrn Michel („Stadtforst zu Windpark“) ist zu empfehlen, sich nach einer eventuell umweltrechtlichen Genehmigung für diesen irrsinnigen „Windpark“ zu informieren, bevor er schriftlich dagegen vorgeht. Wir haben hier für einen an das Landesamt für Umwelt (LfU) gerichteten und von dort abgelehnten Widerspruch gegen den Genehmigungsbescheid für 9 Windräder im Wald „Bahren West“ je Einwender nach der Gebührenordnung ca. 400 Euro für etwa 30 Seiten unsinniger und widersprüchlicher Begründungen berappen müssen. Armes Land Brandenburg.“

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