Cottbuser Unternehmer bietet neues Gefahrenmeldesystem an
Cottbus (bw). Jährlich sterben über 500 Menschen deutschlandweit bei Wohnungsbränden. Meist ist ihr Leben schon in Gefahr, bevor offene Flammen entstanden sind, weil bereits fünf bis sieben Atemzüge des bei Bränden immer entstehenden Kohlenmonoxids ausreichen, eine tödliche Vergiftung zu bewirken. Das neue Brand- und Gefahrenmeldesystem des Cottbuser Unternehmens Blue Climate Sensors GmbH kann hier Abhilfe schaffen. „Unsere sensorische Technik, bcs-Modul genannt, bemerkt einen Brand bereits im Entstehen. Es erkennt sowohl Kohlenmonoxid (CO) als auch Kohlendioxid (CO2) bei einem Schwelbrand, gibt Alarm und setzt Brandlöschsysteme in Gang“, erläutert Dr. Christoph Burghardt, Firmenchef, Entwickler und Hersteller der neuen Anlage. Daten wie Ort und Zeit des Feuers können sowohl an eine Leitstelle als auch auf ein Smartphone gesendet werden. „Wir können komplette Gebäude, Bürocenter, Arbeitsplätze und natürlich auch jedes Einfamilienhaus damit ausstatten. Neben der Brandfrüherkennung kann das Raumklima (CO, CO2, Temperatur, Feuchte) kontrolliert werden und das System ist selbstverständlich netzwerkfähig“, betont der promovierte Physiker.







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