Zwei Bundestagsabgeordnete der Region setzen sich für Anwohner der Bundesstraße ein
Region (mk). Aufatmen ist für die Verkehrslärm geplagten Anwohner der B169 im Cottbuser Süden noch nicht in Sicht, aber zumindest ein Durchatmen. So hat erst kürzlich der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU), der Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist, versprochen, eine Nachtruhe durchsetzen zu wollen. Olaf Lalk vom Landkreis Spree-Neiße bestätigte im Kreistag, dass ein rechtsmittelfähiger Bescheid bezüglich eines Nachtfahrverbotes für den Schwerlaststransport existiert. Kommt es zu diesem Nachtfahrverbot, wäre ein erster Schritt zu mehr Ruhe getan. Dass die Chancen für einen zweiten und dritten Schritt gut stehen, zeigt, dass auch ein zweiter Bundestagsabgeordneter sich bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres der Verkehrsproblematik dieser Bundesstraße verschrieben hat. Ulrich Freese (SPD) ist Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie und hat im April 2013 an der Veranstaltung „Tag gegen den Lärm“ der Interessengemeinschaft B 196 in Klein Gaglow teilgenommen. Ulrich Freese hat damals versprochen, sich für Klein Gaglow und Klein Oßnig einzusetzen. „Ich habe mich immer deutlich positioniert, den Durchgangsverkehr zurück auf die Autobahn zu bekommen,“ sagt der Bundespolitiker. Dazu habe er viele Gespräche mit Olaf Lalk als zuständigem Dezernenten geführt und unter anderem auf eine Zählung gedrängt, um zu ermitteln, wie viel Durchgangs-Schwerlastverkehr die Anwohner belastet. Zu klären ist nach Ulrich Freese, welche rechtlichen Ansatzmöglichkeiten es überhaupt gibt, Schwerlastverkehr nachts auf der B 169 zu verbieten. Dazu wird er mit Minister Vogelsänger in Kontakt bleiben und erwartet in Kürze Informationen zum Planungsstand des B 169 Ausbaus.



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