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Die neue Rettungswache in Peitz wurde am Dienstag feierlich übergeben

Peitz (jk) Innerhalb von acht Monaten entstand der komplette Neubau der neuen Rettungswache Am Malxegraben 15 in Peitz, erläutert Frank Daubitz vom zuständigen Planungsbüro.
„ Dieser heutige Tag gehört zu den schönsten im Leben eines Landrates“, gestand Harald Altekrüger in seinen Begrüßungsworten und bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Unternehmen für das enge Miteinander. „Wir konnten nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Rettungskräfte auf den neuesten Stand bringen, sondern auch die Wirtschaft in der Region ankurbeln. Am Bau waren achtzehn Unternehmen beteiligt, davon dreizehn aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße.“
Die Kosten für die Rettungswache belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Mit ihrer Errichtung möchte der Landkreis Spree-Neiße zur Sicherung des Standortes beitragen. Im neuen Gebäude wird eine Rettungsdienstbesatzung mit einem Rettungstransportwagen ganzjährig, 24 Stunden dienstbereit gehalten.
Bisher war das Team seit 2003 auf Mietbasis untergebracht und kam sowohl von den Kapazitäten als auch von den gesetzlichen Erfordernissen an die Grenzen des Machbaren. Mit dem Neubau wurden moderne Arbeitsbedingungen sowie arbeitsorganisatorisch optimale Wege zur Verbesserung der Hilfsfristen in der Region geschaffen. René Schorsch, stellvertretender Wachleiter für die Bereiche Burg, Döbern und Peitz bei der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH, ist begeistert vom neuen Domizil. „Wir konnten viele praxiserprobte Details in die Planung mit einbringen. Mit den Erfahrungen, die wir in der im September 2017 eingeweihten Rettungswache in Döbern sammelten, haben wir nun nahezu das Optimum erreicht.“
Die Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH stellt im Landkreis Spree-Neiße als einziger Leistungserbringer den kompletten Rettungsdienst für den Landkreis sicher und betreibt hier derzeit sieben Rettungswachen.
Für die Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge stehen geräumige Hallen zur Verfügung, die Wege zu den Umkleideräumen und sanitären Einrichtungen sind kurz. Auch Schulungsräume sind nun vorhanden. Die Verkehrsanbindung ermöglicht zudem einen schnellen Einsatz der Rettungsfahrzeuge.







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