Senftenberg wählt doppelt

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Am 14. September wählen die Senftenberger ihren Bürgermeister für die kommenden acht Jahre. Zur Wahl stellen sich Amtsinhaber Andreas Fredrich von der SPD (l.) und als sein Herausforderer René Markgraf von der CDU Fotos: cga-Archiv

In Stadt und Land nun nicht mehr zu übersehen: Am 14. September wird im Land des Roten Adlers gewählt / Senftenberg sucht seinen Bürgermeister:
Senftenberg (C.B.). Am 14. September wird gewählt. Nicht nur der Brandenburgische Landtag, sondern – wo die Frist ran ist – auch Bürgermeister. Sie üben ihr Amt, unabhängig von Rhythmus der Stadtverordneten (5 Jahre) für acht Jahre aus.  Die Gelegenheit des Gangs zur Landtags-Wahlurne nutzt Senftenberg zugleich für die Bürgermeisterwahl. Es stellen sich Amtsinhaber Andreas Fredrich (SPD) und als Herausforderer René Markgraf (CDU). Während sich Andreas Fraed­rich sicher ist, einen guten Job (trotz Ausreißversuch im letzten Jahr) gemacht zu haben, hat im September der CDU-Ortsverein Senftenberg den 48-jährigen Unternehmer René Markgraf als Bürgermeister-Kandidat nominiert. Sein Unternehmen mit 32 Ingenieuren und Technikern hatte er 1996 als Ingenieurbüro für Automatisierung- und Rechnersysteme in Schwarze Pumpe gegründet und 2000 nach Senftenberg verlegt. Inzwischen ist es zur IBAR Sys­tem­technik GmbH mit Sitz in Cottbus umfirmiert. Die Konstellation also: Rot kontra Schwarz oder Verwaltungsfachmann gegen Top-Manager. Das ist spannend.
Im Landtag sind aus 44 Wahlkreisen 88 Plätze zu besetzen. Das Straßenbild prägen derzeit vor allem die Gesichter der Spitzkandidaten der Fraktionen. Die SPD strahlt mit Ministerpräsident  Dietmar Woidke von den Großplakaten. Der Arzt Prof. Michael Schierack, dessen Bruder hier einen Lehrstuhl an der Uni hat, ist Spitzenkandidat der Brandenburger CDU. Für Die Linke wird  Christian Görke  und für die FDP Fraktionsvorsitzender Andreas Büttner als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampfziehen. Bei Bündnis 90/Die Grünen stehen Ursula Nonnemacher und Axel Vogel auf den ersten beiden Plätzen.
In jedem der 22 Senftenberger Wahllokale werden am Septembersonntag wieder acht Wahlhelfer und für die Auszählung der Wahlbriefe im Briefwahllokal sechs Wahlhelfer tätig sein. Interessierte können sich auf der Website der Stadt Senftenberg unter www.senftenberg.de über dieses Ehrenamt informieren.