Start für Studiengänge

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Im Laborgebäude für Physiotherapie und Medizintechnik auf dem Senftenberger Campus werden die Studienanfänger der neuen Gesundheitsstudiengänge in Zukunft viel Zeit mit Forschung verbringen können | Fotos: Y. Simon-Redlich

 

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Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (2.v.l.) und BTU-Gründungsbeauftragter Dr. Birger Hendriks ließen sich nach der feierlichen Labor-Eröffnung das neue hochkomplexe Muskeltest- und Trainingssystem zeigen

70 Erstsemster für Therapie-/Pflegewissenschaft
Senftenberg (MB). In einer feierlichen Veranstaltung am 30. Januar wurde der Start der neuen Studiengänge Pflegewissenschaft und Therapiewissenschaften auf dem Senftenberger Campus offiziell bekannt gegeben. Gründungsbeauftragter der Universität, Dr. Birger ­Hendriks, zeigte sich überaus zufrieden mit der gelungenen  Einführung der neuen Gesundheitsstudiengänge am Standort Senftenberg. „Die BTU Cottbus–Senftenberg hat es mit ­Unterstützung des Landes Brandenburg und der Kooperationspartner in sehr kurzer Zeit ­geschafft, hervorragende Studienbedingungen zu schaffen“, so der Gründungsbeauftragte. Studierende nutzen die Gelegenheit, Fragen zum weiteren Ausbau der neuen Studiengänge an Vertreter der Ministerien zu stellen. Zudem erfolgte ein Rundgang durch die Labore.
Es ist geplant, diese Studiengänge eng mit bereits existierenden im ingenieur-, natur- und auch sozialwissenschaftlichen Bereich zu vernetzen. Auf diese Weise sollen die Chancen steigen, den neuen Gesundheitsschwerpunkt an der Universität sowohl anwendungs- als auch forschungsorientiert auszubauen. Drei Ziele verfolgt die BTU mit der Lehrplanerweiterung im Wesentlichen. Neben einer hervorragenden Ausbildung soll maßgeblich zur Fachkräftesicherung in Pflege und Therapie sowie künftig auch im Bereich der Berufspädagogik für Gesundheit und Pflege beigetragen werden und es wird weiter in die Gesundheitsforschung in Senftenberg intensiviert.
Für die Beauftragte für die Einrichtung gesundheitsbezogener Studiengänge, Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal, ist die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern aus Kliniken, Praxen und Einrichtungen der Altenpflege von besonderer Bedeutung. „Diese hervorragende Vernetzung in die Region sichert uns den Transfer zwischen Lehre, Forschung und Praxis in der Physiotherapie und Pflege“, erklärt sie. Mit mehr als 70 Studierenden im Wintersemester 2013/14 sind die neuen Studiengänge Pflegewissenschaft und Therapiewissen-
schaften erfolgreich gestartet. Beide Studiengänge führen jeweils zu einem Bachelorabschluss und einem Berufsabschluss. So wird mit dem Studium der Pflegewissenschaft zugleich ein Berufsabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege oder Altenpflege ermöglicht. Das Studium der Therapiewissenschaften führt zusätzlich zum beruflichen Abschluss in der Physiotherapie. Mit den neuen Studienangeboten reagiert die Universität auf den erhöhten Fachkräftebedarf im Bereich Pflege und Gesundheit sowie auf die wachsenden Erwartungen an die Qualitätssicherung von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Der neue Schwerpunkt soll in den kommenden Jahren um weitere gesundheitsbezogene Studienprogramme erweitert werden.