
Cottbus (MB). Die Trompeterschwäne „Hermann“ und „Lucie“ sind zurück in ihrem Revier im Branitzer Park. Nachdem die Wasserflächen im Winter aufgrund anhaltender Kälte über längere Zeit zugefroren waren, hatten die Tiere erstmals im Cottbuser Tierpark überwintert. Seit Montag schwimmen sie wieder auf dem Pyramidensee in ihrer angestammten Parklandschaft.
Begleitet wurde die Rückkehr unter anderem von Stiftungsvorstand Dr. Stefan Körner und Tierparkdirektor Dr. Jens Kämmerling. In diesem Zuge erhielt das Weibchen auch offiziell den Namen „Lucie“. Schwäne sind in der Niederlausitz zwar keine Seltenheit – diese beiden jedoch schon: Trompeterschwäne gelten als die größten Schwäne der Welt. In den 1930er Jahren standen sie kurz vor dem Aussterben. Heute hat sich der Bestand erholt, vor allem in Nordamerika, etwa im Yellowstone-Nationalpark, wo wieder zahlreiche Tiere brüten.
In der Niederlausitz sind „Hermann“ und „Lucie“ eine Besonderheit. Sie leben seit Jahren im Branitzer Park und gehören zum Bestand des Cottbuser Tierparks. Lange war ungewiss, ob sich die Patentiere des „Märkischen Boten“ fortpflanzen würden – inzwischen hatten sie jedoch bereits mehrfach Nachwuchs.
Weitere Beiträge aus Cottbus und Umgebung finden Sie hier!







Schreibe einen Kommentar