
Spremberger wollen am Georgenberghang die Sägen ansetzen:
Spremberg (trz). Jens-Uwe Winkler hatte im jüngsten Bauausschuss die zündende Idee: „Ich schlage vor, der Spremberger Bauhof rückt noch vor Beginn der Vegetationsperiode auf dem Georgenberg an und schafft zwei Sichtachsen. Ganz einfach und ohne große Diskussionen.“ Winkler meinte damit die kaum mehr vorhandenen Ausblicke vom Seemannspavillon und von der Plattform. Dort versperren nämlich die größer gewordenen Bäume den einstigen Panoramablick auf das Stadtzentrum. Die letzte derartige Maßnahme liege inzwischen zwei Jahre zurück.
Winklers Vorschlag fand bei den Bauausschussmitgliedern breite Zustimmung. Die wiederum hatten sich zuvor den Kopf darüber zerbrochen, wie dauerhaft eine Sichtachse vom neuen Sängerpavillon auf die Stadt geschaffen werden könnte. Dies sei nicht nur mit einer normalen Baumpflege getan. Stattdessen stünden mehrere Baumfällungen an. Da der aktuelle Vertrag mit einem Grünunternehmen demnächst regulär auslaufe, werde es im April eine neue Ausschreibung dieser Leistungen geben, kündigte Dorita Drews vom Grünflächenamt an. Dort sollen dann Arbeiten im Hangbereich integriert werden. Ohnehin, so die Fachfrau, ließen sich die Sichtbeziehungen nicht von heute auf morgen, sondern nur längerfristig wieder herstellen. Am rutschungsgefährdeten Georgenberghang könne aus Sicherheitsgründen ohnehin nicht gearbeitet werden. Eine Hangsanierung würde mit 800 000 Euro zu Buche stehen, ein Betrag , den sich die Stadt beim besten Willen nicht leisten könne. Daher bleibe als erste Lösung tatsächlich der Vorschlag von Jens-Uwe Winkler. Nämlich Sägen raus und an die Arbeit unterhalb des Seemannpavillons und der Aussicht.







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