
Gerührt & enttäuscht:
Der FC Energie ist seit Sonntag „50+“. Präsident Wolfgang Neubert erlebte zum Jubiläum ein Wechselbad der Gefühle.
Wie fällt Ihr Fazit des Vereinsgeburtstages aus?
W. Neubert: Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Die Choreo der Fans auf der Osttribüne war überwältigend, Gänsehautgefühl pur. Auch der Festakt im Staatstheater übertraf all unsere Erwartungen, die Veranstaltung war feierlich, emotional, niveauvoll und kurzweilig. Wir können dennoch nicht rundum zufrieden sein mit dem Geburtstag, weil die Pyroaktion in der zweiten Halbzeit unsäglich und die Leistung der Mannschaft gegen Fortuna Köln über weite Strecken enttäuschend war.
Ihr Geschäftsführer sprach angesichts der Pyroaktion von einer Katastrophe …
Das ist genau das richtige Wort dafür und da gibt es weder etwas zu verharmlosen noch zu relativieren. Uns erreichten bereits mehrere Beschwerden betroffener Zuschauer aus dem Unterrang, Sachbeschädigungen und Verletzungen wurden uns gemeldet.
Was behalten Sie besonders in Erinnerung von jenem 50. Geburtstag des FC Energie Cottbus?
Das Gefühl, einfach nur stolz zu sein. Als ich im Theater saß und nach meiner einleitenden Begrüßung all die Recken vergangener Tage auf der Bühne sah, war ich einfach nur gerührt und emotional ergriffen. Was dieser Verein, was die vielen Leute geleistet haben, ist bewundernswert und nicht in Worte zu fassen. Es hat mir deshalb auch leidgetan, dass viele wichtige Menschen nicht erwähnt wurden.
Quelle: FC Energie Cottbus







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