Aufwind bei Energie gebremst

Mit der Niederlage verpasst der Regionalligist die Tuchfühlung zur Spitze

Die Enttäuschung saß tief, nicht nur bei den Energiefans sondern insbesondere bei der Mannschaft und den Verantwortlichen des FC Energie. Die rot-weißen Kicker hatten es in der eigenen Hand einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu gehen und tabellarisch oben dranzubleiben. Es kam bekanntlich anders. Die bessere Mannschaft zu sein, reicht im Fußball nicht immer, da es die Offensivabteilung der Cottbuser vor allem in der ersten Hälfte erneut zu wenig aus ihren Möglichkeiten machte. Zwar ging die Elf von Pele Wollitz im zweiten Abschnitt in Führung, kassierte postwendend den Ausgleich und unterlag am Ende sogar mit 1:2 vor heimischer Kulisse.
Das Spiel wurde intensiv ausgewertet und die entsprechenden Lehren gezogen. Am Sonntag möchte sich das Team anders präsentieren, in der Offensive konsequenter und zielstrebiger zu Werke gehen und drei Punkte aus Berlin entführen, um oben dranzubleiben. Um dies zu erreichen muss auch die bisher sehr stabile Defensive erneut sicher stehen und so wenig wie möglich zulassen. Die junge Mannschaft der Berliner-Reserve ist mit ihren 18 Saisontoren zwar kein Offensivwunder, dennoch eine äußerst stark aufspielende Mannschaft, welche keineswegs zu Unrecht auf dem vierten Tabellenplatz steht und nur einen Punkt weniger auf ihrem Konto hat.
Womöglich wird das U23-Team durch den einen oder anderen Profi der Bundesligamannschaft des Hauptstadtclubs verstärkt werden, da im Nachgang des Wochenendes die Länderspielpause ansteht. Auch wenn dem so sein sollte, wird und muss die Mannschaft des FCE damit umgehen. Es geht um Wille, Einsatz und Kampfgeist. Es gilt eine Reaktion zu zeigen.


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