Paul McCartney und Carl Davis im Sonderkonzert.

Wie klingt es, wenn eine Legende der Popmusik klassische Musik schreibt, und noch dazu ein Oratorium, also ein ernstes Werk? Wenn der Komponist Paul McCartney heißt, erwartet man vielleicht eine Art Reihung von getragenen, für Orchester arrangierten Balladen im McCartney-Stil. Hier und da vermehrt um ein “Beatles”- oder “Wings”-Zitat.
Doch weit gefehlt! McCartneys “Liverpool Oratorio” ist ein Experiment, in dem dieser begnadete Popkomponist sich weit hineinwagte in den Bereich der klassischen Musik. Der Text, den er schrieb, basiert auf eigenen Kindheitserlebnissen. Seine Melodien arrangierte er gemeinsam mit dem Dirigenten Carl Davis.
Am Pfingstmontag, dem 20. Mai, um 19 Uhr ist das Ergebnis erstmals in Cottbus zu erleben: im Großen Haus des Staatstheaters. Unter Leitung von Christian Möbius singen Alice Pierce, Waltraud Hoffmann-Mucher, Jens Klaus Wilde, Andreas Jäpel, der Opernchor und der Kinderchor des Staatstheaters sowie die Singakademie. Es spielt das Philharmonische Orchester.
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