Krankenhaus kämpft wieder

Spremberg (mk). Gute wie schlechte Nachrichten gab es zum Neujahrsempfang des Spremberger Krankenhauses am Mittwoch. Zuerst die Guten: Mit 5 344 stationär behandelten Patienten hat das Krankenhaus den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht. Von den 317 Mitarbeitern verfügen 96 Prozent über unbefristete Arbeitsverträge. Der Personalbestand wird laut Geschäftsführerin Kathrin Möbius nicht sinken, da dieser die Patientenzufriedenheit ausmache. Auch eine Kinderärztin soll es ab Februar geben, wird angekündigt. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war auch die Einrichtung des MRT. Schatten wirft der 3. Krankenhausplan voraus. Im Jahr 2017 soll es keine Endoprothetik mehr in Spremberg geben. „Das wäre das Ende der operativen Abteilung und der Notfallversorgung. Die Endoprothetik ist existenziell“, sagt Kathrin Möbius und wünscht sich kommunale Unterstützung. Dabei hatte das Krankenhaus mit dem Ministerium bereits einen Kompromiss gefunden. Die Krankenkassen intervenierten jedoch.