Kritik an Kulturzentrum

Kritik an Kulturzentrum
Forst (mk). Neben der Forster Stadtkirche soll ein neues, architektonisch modernes Kulturzentrum entstehen, dass bereits als neues Wahrzeichen der Stadt durch den Forster Bürgermeister Dr. Jürgen Goldschmidt bezeichnet wird. Kritik erntet dieses Zukunftsprojekt nun durch die SPD-Fraktion der Stadt.  Der Vorsitzende Philipp Wesemann erklärt: „Grundsätzlich ist jede Maßnahme zu begrüßen, mit der es gelingt, wieder Leben in das Zentrum von Forst zu bringen. Allerdings darf das nicht zu Lasten von bestehenden Einrichtungen geschehen. Ausstellungsflächen hat Forst schon diverse: siehe neugebaute Ausstellungshalle im Rosengarten, Raum für Wechselausstellungen in der 1. Etage des Textilmuseums, Kompetenzzentrum. In diesem Zusammenhang muss auch deutlich gesagt werden, dass die „Schwarze Jule“ als Teil der Forster Textilindustrie gebaut wurde. Deshalb gehört nach Sicht der Forster SPD die „Schwarze Jule“ ins Textilmuseum.“ Es gibt übrigens bereits ein fertiges Konzept des Museumsvereins für diese Unterbringung, sagt Rainer Kliche,
Mitglied im Forster Bauausschuss. Philipp Wesemann sagt weiter: „Es ist notwendig zu überlegen, was wir als erstes machen. Stecken wir erst Geld in bestehende Forster Angebote, wie zum Beispiel die Schwimmhalle beziehungsweise das Textilmuseum oder in einen Neubau am Markt, bei dem noch keine genauen Pläne für die Bewirtschaftung und der Finanzierung stehen?“ Am Ende der SPD-Erklärung zur Südrandbebauung des Marktplatzes heißt es: „Die SPD Forst sieht die aktuell vorliegenden Pläne und die Herangehensweise des Bürgermeisters kritisch. Wir bemerken bei der Forster Bevölkerung eine kritische Haltung, die unbedingt berücksichtigt werden muss. Wir haben viel miteinander zu reden. Diesbezüglich lädt die SPD alle Bürger ein, sich beim Thema, wie die Stadt in Zukunft aussehen könnte, einzubringen.