
Kinder verhalten sich beim ersten Kontakt mit Hunden meist falsch
Region (MB). Die meisten Kinder lieben Tiere und viele wünschen sich nichts sehnlicher als einen Hund. Es gibt aber auch immer wieder Fälle, da haben Kinder Angst vor Hunden – auch wenn es sich um kleine Vierbeiner handelt. Was tun, wenn diese Angst sogar den Alltag beeinträchtigt, weil sich die Kinder auf der Straße nicht an einem Hund vorbei trauen?
Wie in zwischenmenschlichen Situationen, so gilt das auch zwischen Mensch und Tier: Verständnis erleichtert das Miteinander. Je mehr ein Kind weiß, desto sicherer fühlt es sich, wenn es auf einen Hund trifft. Bücher über Hunde, Hundegeschichten und Spiele helfen dabei, Kindern die Vierbeiner näher zu bringen und verstehen zu lernen.
Kommt ein Hund zum Beispiel näher und schnuppert, will er wissen, mit wem er es zu tun hat. Ein Kind agiert in einer solchen Situation intuitiv entweder damit, den Hund anzufassen oder aber wegzurennen. Doch weder das eine noch das andere Verhalten ist richtig: Denn greift plötzlich eine fremde Hand nach ihm, kann sich der Hund bedroht fühlen, hat selbst Angst und könnte knurren oder sogar schnappen. Weglaufen hingegen ist für ihn eine Aufforderung, hinterher zu rennen. Richtig ist, ruhig stehen zu bleiben und dem Hund nicht in die Augen zu schauen.
Auch wenn Hunde die besten Freunde des Menschen sind, muss man beachten, dass nicht jeder Hund immer freundlich ist. Eine gewisse Vorsicht ist bei fremden Tieren angebracht. Ein Kind muss lernen, dass es auf keinen Fall wegrennen oder auf einen Hund zustürmen und ihn auch nicht einfach streicheln darf.
Richtiges Verhalten können Erwachsene und Kinder beispielsweise in Hundeschulen trainieren, auch wenn kein Hund zur Familie gehört. Ein regelmäßiger Umgang mit ihm hilft, Scheu und Ängste abzubauen.
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