

Leipziger Straßenbahnanschluss, viel Abenteuer aber wenig Boote / Investitionen verhalten:
Leipzig (hnr.). Wie ergeht es einem Tagebausee mit Straßenbahnanschluss aus der 551 000-Einwohner-Metropole Leipzig neun Jahre nach dem Start (2006) als Freizeitparadies? Die Frage sollte spannend sein für Cottbuser Ostsee-Denker.
Der Markkleeberger See ist mit 252 Hektar gegenüber dem künftigen Ostsee ein Winzling, aber doch groß genug für zwei Fahrgastschiffe, die gut besetzt zwischen den Anliegerorten touren. Attraktion ist der Kanupark für Wildwasser-Raftig, der sich erstklassig vermarktet. Weniger begehrt: die Bootsliegeplätze. Gerade mal 13 Schiffchen schaukeln in der Marina. Auch die Bauplätze für Restaurants sind längst noch nicht vergeben. Auf die Idee, Parkhäuser in die Landschaft zu klotzen, wie Cottbus das vorhat, kam hier keiner; es gibt gut bewirtschaftete Parkplätze.
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