
Cottbus (MB). Für die meisten Menschen ist der Gedanke, einen Marathon, also 42,195 Kilometer, zu laufen, unvorstellbar. Für einige aber beginnt erst jenseits dieser Marke das wahre Laufabenteuer. Sie nennen sich Ultraläufer. Am 20. Februar startet die bereits dritte Auflage des Ludwig-Leichhardt-Trail-Ultralaufes, einem Landschaftslauf von Trebatsch nach Cottbus-Branitz über 52,5 Kilometer. Unter der Schirmherrschaft des Klettersportvereins Quackensturm organisieren Volker Roßberg und Aldo Bergmann, selbst gestandene Ultraläufer, diesen begehrten und ausgebuchten Lauf.
Gestartet wird um 9 Uhr in Trebatsch am Schwielochsee, dem Geburtsort Leichhardts. Die Läufer folgen dann dem schwarzen Känguru auf gelbem Grund, dem Symbol des Ludwig-Leichhardt-Trails.
Für die Strecke gebe es keine Wegmarkierung, die Läufer müssen der Beschilderung des Radweges folgen und das Schloss in Branitz eigenständig finden. Im vergangenen Jahr seien sie aus allen möglichen Richtungen auf das Schloss zugelaufen. Ein Starter habe sich gleich in Goyatz verlaufen und, da er kein GPS-Gerät als Hilfsmittel zur Wegfindung hatte, schließlich über Land- und Bundesstraßen zum Ziel getrabt.
Doch nicht nur das eigenständige Finden des Weges ist neben der Streckenlänge eine Herausforderung, es gebe auch nur zwei Verpflegungspunkte. Dazwischen müsse sich jeder selbst kümmern. Aber das sei angesichts modernster Ausrüstung wie Trinkrucksäcken und besonderer Nahrung kein Problem. Ein kleines Helferteam, alles Laufsportbegeisterte, Angehörige oder Freunde übernehmen die Versorgung. Im Ziel erhalte jeder Teilnehmer eine hochwertige, eigens für diesen Lauf angefertigte Medaille und eine Urkunde. Die kommen dann meistens in die „Sammlungen“. Für den einen oder anderen wird die Sammlung aber erst hier anfangen. Denn es ist wie beim Marathon: wer einmal anfängt, kann es nicht lassen!
Mehr Informationen finden sich im Internet unter www.leichhardt-trail-ultralauf.de. Wer sich indes selbst ein Bild machen möchte: Ab etwa 13 Uhr werden die Läufer am 20. Februar am Schloss in Branitz erwartet.









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