Reges Leben charakterisiert die „gute Stube“

Augenoptiker-Meisterin/Optometristin (HWK) Maria Nürnberger weiß, dass eine Brille immer auch einen modischen Aspekt hat. Hier zeigt sie Fassungen aus Schiefer

Cottbuser Altmarkt bietet vielfältigen Handel, Dienstleistung und Gastronomie

Cottbus (bw). Der Cottbuser Altmarkt war im Mittelalter Schnittpunkt zweier wichtiger Handelswege. Heute prägt die damit verbundene eigentliche Bestimmung, das Abhalten von Märkten, nicht mehr das Bild der „guten Stube“. Der Altmarkt wurde verkehrsberuhigt und der ruhende Verkehr wurde gänzlich verbannt. Das Marktgeschehen spielt sich jetzt in der Spremberger Straße, vor der Stadthalle und am Oberkirchplatz ab. In den letzten Jahren wurde die Bausubstanz saniert und erneuert. Eine grundsätzliche Umgestaltung erfolgte bereits 2001, wobei auch der Stadtbrunnen aus Reinhardtsdorfer Sandstein, geschaffen von den Dresdner Künstlern Edmar Ponndorf und Johannes Peschel, seinen jetzigen Standort erhielt. Bemerkenswert sind die Reliefs am Brunnenrand, auf dem auch des Cottbuser Reformators Johannes Briesmann, einem Mitstreiter Martin Luthers, gedacht wird. Der Cottbuser Altmarkt ist einerseits ein denkmalgeschütztes Bauensemble andererseits aber auch lebendiges Zentrum für die Cottbuser und ihre Gäste.
Hier bieten Firmen und Unternehmen ihre Dienstleistungen an und gastronomische Einrichtungen laden zum Verweilen ein. Ein Aufsteller vor dem „Mosquito“ weißt auf den Osterbrunch am 16. und 17. April hin. „Zu Ostern wollen wir unseren Gästen etwas Besonderes bieten“, erklärt Geschäftsführer Marco Doil und verrät, dass jeder Gast mit einem Extra-Ostereier-Eierlikör begrüßt wird. „Weitere Überraschungen sind nicht ausgeschlossen“, ergänzt Eventmanager Eric Schön und schwärmt vom Brunch-Büffet mit Lamm- und Kaninchenspezialitäten sowie lukullischen Gaumenfreuden aus Wok und Pfanne. Die Atmosphäre im „Mosquito“, hier befindet sich die längste Bar von Cottbus, lässt jeden Restaurant- oder Barbesuch zu einem Erlebnis werden. „Wir sind alle mit dem Herzen dabei. Das sollen unsere Gäste auch spüren“, so Marco Doil.
Augenoptiker-Meisterin und Optometristin (HWK) Maria Nürnberger ist ebenfalls in ihrem Fachgeschäft „Optik.21“ um das Wohl ihrer Kunden bemüht. „Eine Brille ist heute weit mehr als eine Sehhilfe. Vielmehr wird sie von den meisten Menschen als prägnantes modisches Accessoire wahrgenommen“, so die Spezialistin für gutes Sehen. Derzeit sind große, ausdrucksstarke Modelle aus unterschiedlichen Materialien sehr gefragt. „Dabei ist Kunststoff nur eine Möglichkeit. Fassungen aus Venyl – man erinnere sich an die gute alte Schallplatte – oder Schiefer sind ebenso möglich.“ Natürlich steht die Korrektur der Fehlsichtigkeit im Vordergrund. Maria Nürnberger führt alle Vorsorgemessungen durch, bietet Augeninnendruckmessungen an und klärt ihre Kunden auf, welche Risikofaktoren zu Erkrankungen am Auge eintreten können. „Durch rechtzeitiges Erkennen von Veränderungen am Auge kann ernsten Schädigungen vorgebeugt werden. Natürlich weise ich bei Auffälligkeiten auch auf einen eventuellen medizinischen Handlungsbedarf hin“, so die Optikerin.

Heute prägt die eigentliche Bestimmung, das Abhalten von Märkten, nicht mehr das Bild der „guten Stube“. Vielmehr lädt der Altmarkt zum Schlendern und Verweilen ein Fotos: Bewe
Spargel aus dem Spreewald mit Schnitzel und Kartoffeln serviert hier der Restaurantleiter des „Brau & Bistro“ Christian Schmidt. Das beliebte Gemüse passt auch gut zu gekochtem Schinken, Zanderfilet oder Hähnchenbrust Foto: BM