
Guben. Etwas Verschollenes kehrte nach Guben zurück und befindet sich jetzt im Besitz unseres Vereins (Gubener Tuche und Chemiefasern e.V.), ist exklusives Zeitzeugnis und damit Ausstellungsstück in unserer Dauerausstellung zur Geschichte der Gubener Tuchmacher. Die Familie Christel und Egon Franz aus unserer Stadt Guben gehört seit vielen Jahren zu den Sympathisanten unseres Vereins und beide waren bereits mehrfach Besucher unserer Ausstellungen. Familie Franz verbindet eine enge Freundschaft mit Familie Bärbel und Eberhard Tremel, ehemalige Gubener und jetzt wohnhaft in Dresden. Eberhard Tremel, jetzt 82-jährig, war bis zur Wendezeit Gubener Stadtbaudirektor und seine Ehefrau Bärbel war als Ingenieurin in der Gubener Wolle beschäftigt.
Beim letzten Besuch der Familie Franz in Dresden im August dieses Jahres überraschte sie Familie Tremel damit, dass sie im Besitz eines Schildes sind, das sich zweifelsfrei bis zum Abriss der Gebäude am Eingang des Werkes II der Gubener Wolle in der Cottbuser Straße befand, jetzt Sitz der Sparkasse Spree- Neiße. Wir danken Familie Franz für die Übergabe des Schildes an uns und besonders Familie Tremel, die uns als Verein dieses bisher als verschollen geglaubte Schild geschenkt hat. Besuchen Sie auch unsere neue Sonderausstellung „400 Jahre Färben in Guben”. Rene von Quennaudon
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