Medizinische Versorgung in Cottbus, überversorgt auf dem Papier – unterversorgt im Wartezimmer.
Cottbus (MB). Das Bürgerforum Cottbus veranstaltet am Freitag, 4. September um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im City-Saal Cottbus sein 18. Stadtgespräch. Diesmal mit der Thematik der medizinischen Versorgung in der Kommune Cottbus.
Wie weit klafft die Lücke zwischen gesundheitspolitisch propagiertem Narrativ und der Realität für die Cottbuser Menschen in den Wartezimmern der Ärzte ihres Vertrauens? Cottbus Boomt, wohl aber nicht in diesem Metier. Lange Bestellfristen für Behandlungstermine, Geduld im Wartezimmer, mit Bürokratie überforderte Praxen und eine Reform nach der anderen machen die Probleme um das Thema Gesundheitsversorgung scheinbar zu einem Fass ohne Boden. Wer sind eigentlich die Profiteure des Gesundheitssystems und welche Spielräume haben dabei die Krankenkassen und Ärzte? Welche Rolle Spielt dabei die jüngst gegründete Medizinische Universität Lausitz „Carl Thiem“, kann sie eine Linderung des Problems bringen?
Auch diesmal werden Impulsvorträge mit regionaler oder überregionaler Fachkompetenz aus Politik und zur Gesundheitsversorgung unser Stadtgespräch eröffnen. Unter anderem mit dabei ist Frau Dr. Daniela Oeynhausen, MdL Brandenburg.
Danach gibt es eine spannende pro und contra Debatte mit allen Mitwirkenden und den anwesenden Besuchern.
Gern können auch Verschläge und Ideen für die nächsten Stadtgespräche oder Themenabende am Abend mitgeteilt, oder selbst diese aktiv mit vorbereiten werden.
Anmeldungen zur Veranstaltung sind nicht erforderlich. Gern können unsere Besucher über buergerforum@protonmail.com vorab Fragen zum Thema des Abends einreichen, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden. Der Eintritt ist frei, Spenden für die aufwendige Arbeit bzw. die Saalmiete sind gern gesehen.
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