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Forst: Mit Urkunde nach Berge zum Arbeitsamt

Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) | Von | 31. Dezember 2015

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In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Lange Brücke mit dem Blick nach Forst-Berge erreicht

Leser erinnern sich an die Lange Brücke und an den früheren Stadtteil Forst-Berge, heute Polen:
Nicht schwierig ist unser Rätselbild der vergangenen Woche gewesen. Ausführlich berichtet Leser Frank Müller aus der Rosenstadt. Er schreibt: „Zum aktuellen Rätselbild kann ich nur eine Vermutung anstellen. Ich denke, es handelt sich um einen Blick über die Lange Brücke hinüber nach Forst-Berge. Dort war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Art neues Stadtzentrum entstanden. Viele prächtige Häuser, darunter auch das Finanzamt, prägten diesen Stadtteil. Heute existiert von alledem nichts mehr. Auch die Brücke ist nur noch Ruine.“
Gisela Hübner aus Döbern erinnert sich: „Im Zweiten Weltkrieg mussten Mädchen und Jungen ein Pflichtjahr bei den Bauern absolvieren. Damit sollten die Frauen unterstützt werden, deren Männer im Krieg waren. Nach dem Jahr erhielten wir eine Urkunde, diese habe ich bis heute. Im Jahr 1936 bin ich mit diesem Dokument über die Lange Brücke zum Arbeitsamt nach Berge gelaufen. Dort fragte ich nach, ob irgendwo eine Stelle als Industriekauffrau frei wäre. Meine Lehre begann ich allerdings in einem Werk in Döbern. Dieser Weg zum Arbeitsamt ist meine Erinnerung an die Lange Brücke.
Gewonnen hat dieses Mal Gisela Hübner.
Herzlichen Glückwunsch



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