
Vor allem durch das Wahrzeichen ist die Fläche bei allen Bürgern gut bekannt. Zu DDR-Zeiten hieß es noch „Stadion der Einheit“ und war Ort vieler Lausitzer Fußballduells. In der Nachkriegszeit spielte dort Leser Dieter Nothnick mit der Jugendmannschaft SG Forst-Mitte. Die Mannschaft, darunter Max Geppert, Werner Tonke, Heiner Schuster und Reini Beyer, spielte damals in der Landesliga. Nach erfolgreichem Spiel kehrten die Fußballer in ihrem Stammlokal Worrich ein. In den sechziger Jahren trug sogar Vorwärts Cottbus viele Spiele auf dem Forster Rasen aus. Das spannende Spiel zwischen Vorwärts und dem SC Cottbus ist Bernd Geister besonders in Erinnerung geblieben. Das Stadion war auch Ziel einer Etappe der Friedensfahrt. Heute hält der ESV auf dem Platz die Fußballtradition aufrecht. Der Bereich rund um den Wasserturm ist so etwas wie das „Sportzentrum“. Nebenan findet man die Schwimmhalle und die Jahn-Schule, die den Platz für Sportfeste und zum Schulsport nutzt.
Bemerkenswert ist auch die Stadtansicht auf dem Bild, steinern schauen die Häuser auf den Rasen, hunderte von Schornsteinen ragen in den Himmel. Und die Menschen kommen am Stadion zusammen – ein Mittelpunkt der Stadt.
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