
Überwintert haben sie im Palmenhaus der Stadtgärtnerei im Norden:
„Ein wunderschöner Anblick“, lobt Holger Weichsel das „zarte Motiv“ und fragt, warum das nicht heute möglich sei. Ja – warum wohl…“
Erika Thiel aus der Welzower Straße in Cottbus schreibt: „Ich meine B) – Kaiser-Wilhelm-Platz wäre die richtige Antwort, denn dieser Platz wurde damals mit Bananenstauden und anderem Exotischen bepflanzt.“ Recht hat sie, wie auch Waltraud Messer aus der Burger Straße Am Bahnhof, Christel Ribback aus der Burger Kurparkstraße und andere.
Georg Müller aus Cottbus erklärt: „Wir sehen den Brandenburger Platz, der seinen Namen seit 1888 bis 1946 dem Gedenken an Kaiser Wilhelm I. (1797-1888) verdankt. Die Schmuckanlage regte der Cottbuser Verschönerungsverein an. Die Aufnahme muss nach der Jahrhundertwende entstanden sein, denn das Haus von August Babel ‘Glas, Porzellan & Luxuswaren’ ist noch nicht zu sehen. Dieses Gebäude errichtete 1910/11 das Baugeschäft Hermann Pabel & Co. Die 1927 erfolgte Anbindung an den Turm mit Überbrückung der Mauerstraße fehlt auch noch. Bemerkenswert ist zudem das 1878/79 errichtete Seidelsche Mietwohn- und Geschäftshauses Nr. 19 (rechts) als Entree zur Sprem. Der hohe Mast im Bildhintergrund ist einer weitreichenden Kugelleuchte zuzuordnen.“
Klaus Herold findet: „Immer wieder schön anzusehen sind die Ansichtskarten vom Kaiser-Wilhelm-Platz. Die tropischen Kübelpflanzen stammten von der Stadtgärtnerei, die östlich des Nordfriedhofes (hinterm TKC) lag. Ihre Existenz war eng an die Entwicklung des Nordfriedhofes zu einem zentralen Friedhof geknüpft. 1908 leistete man sich dort ein Palmenhaus sowie eine moderne Heizungsanlage. Im Palmenhaus überwinterten die tropischen Gewächse und wurden in der frostfreien Periode mittels Pferdewagen zum Kaiser-Wilhelm-Platz gebracht.“
Gewonnen hat heute Marie-Luise Peucker aus Burg.






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