Im heutigen Restaurant wurde gut gegessen und abends war Tanz oder Disco.

Reinhard Borrmann schreibt: „Hier entsteht die Gaststätte Freundschaft, heute Athos. In der Leipziger Straße rechts im Bild Teil des Hochhauses und im Bild links ist die 15. Oberschule und eine Einkaufsstätte zu sehen.“
Marion Bharke heute aus Cottbus-Branitz erinnert sich: „Bei der Baustelle auf dem Bild handelt es sich um die Errichtung der Gaststätte „Freundschaft“ in der Leipziger Straße in Cottbus. Wir wohnten damals in der Finsterwalder Straße ganz in der Nähe. In der Gaststätte „Freundschaft“ haben wir viele schöne Feiern erlebt und erinnern uns gern daran. Im Hintergrund ist rechts das Hochhaus Leipziger Straße und mittig eine Kaufhalle zu sehen. Gegenüber der Gaststätte , nicht im Bild zu sehen, befand sich mit einer hohen Betonmauer umfriedet ein Lagerbereich der sowjetischen Armee mit eigenem Bahnanschuss. Heute haben sich dort ein Supermarkt und Wohngebäude angesiedelt. Die Gaststätte ist heute ein gutes griechisches Restaurant.“
Ramiro Lehmann aus Cottbus Sielow: „Vielen dank für das schöne Bild, da viele Erinnerungen in mir weckt. Erst einmal zur Antwort: A – eine Gaststätte. Auf diesem Bild sieht man den Bau der HOG Freundschaft in der Leipziger Str. 11 (heute Athos) Es war eine sogenannte Wohngebietsgaststätte. Man konnte gut essen, abends war Tanz oder Disco, und auch die Schulspeisung wurde dort durchgeführt. Geradezu sieht man das Kaufhaus. Interessant ist auch das Gebäude hinter dem Kaufhaus, die Turnhalle der 15. POS. Sie war später fertig als die Schule. Den Sportunterricht in meiner ersten Klasse führten wir im Sommer auf den Sachsendorfer Wiesen und im Winter im Saal vom Gesellschaftshaus Sachsendorf durch.“
Frank Irmer kennt Details: „Wir sehen den Rohbau der späteren HO-Wohngebietsgaststätte ‘Freundschaft’ im WK 5. Die Gaststätte ‘Freundschaft’ wurde am 15.09.1967 eröffnet. Ich habe hier 1971 meine Jugendweihe gefeiert und bin dann auch zum Jugendtanz gegangen. Unser 10jähriges Klassentreffen wurde 1983 hier begangen. Nach dem Erstbezug 1965 verlebte ich, bei meinen Eltern, bis 1977 meine Kindheit in der Liebenwerdaer Straße. Hier bekamen später auch die Kinder der 15. Polytechnischen Oberschule, in die ich von 1965 bis 1967 ging, auch Ihr Schulessen. Dann musste unsere Klasse ,wegen Überfüllung der 15. POS, mit dem Bus nach Ströbitz und dann nach erfolgtem Neubau der 4. POS wieder zurück in die Welzower Straße. Links neben dem Rohbau der „Freundschaft“ ist das im Bau befindliche zweigeschossige Kaufhaus zu sehen. Das Kaufhaus wurde am 11.5.1967 übergeben. Im Erdgeschoss gab es Lebensmittel und im Obergeschoss Industriewaren. Besonders freut es mich, dass das Hochhaus, rechts oben, nach langem Niedergang einer neuen Nutzung zugeführt und wieder bewohnt ist.
Auch Manfred Gnida hat viele Erinnerungen: „Das Rätselbild erinnert an einen Teil des Neubauprogramms in Cottbus und besonders Einwohner und Besucher verbindet damit viele Erinnerungen. In der Nähe der Sachsendorfer Wiesen und ehemaliger Russenkaserne entstand zur Verbesserung der Wohnungssituation ein moderner Stadtteil mit allen benötigten Einrichtungen. Im Bild Teil des Wohnkomplex V in der Leipziger Straße mit dem Bau der Gaststätte “Freundschaft” im Vordergrund, dahinter Ecke vom Hochhaus, Baumbestand am Priorgraben und links Kaufhalle und eine Ladenzeile. Die hier im Bau befindliche Gaststätte “Freundschaft” wurde am 15.09.1967 geöffnet und war ein weit bekannter Besuchermagnet in vielen Bereichen. Familienfeiern, Jugendweihen, Musik und Tanz, Disco, leckere Speisen, Klassentreffen und Schulessen für die 15. POS ist diese ehemalige Einrichtung unvergessen. Die HO- Gaststätte gibt es heute nicht mehr und nach deren Abriss befindet sich am Standort die die Griechische Gaststätte “ATHOS”. Das Hochhaus ist ein kleines Wahrzeichen im Stadtteil und dessen Geschichte war schon mit einen Abriss verbunden. In den Jahren 1966/67 erbaut, hatten einige Jahre Leerstand zu Diskussionen für den Erhalt gesorgt. Ein gutes Ende folgte und das Gebäude ist nach Sanierung wieder ein Schmuckstück geworden. Zur Versorgungseinrichtung des Stadtteils gehörte auch die Verkaufshalle und Gebäude für Dienstleistung und Gewerbe. Das Kaufhaus wurde am 5.Mai 1967 übergeben und im Erdgeschoss gab es Lebensmittel und im Obergeschoss Industriewaren. Das kleine zweistöckige HO-Kaufhaus war damals sehr beliebt, leider wurden viele Objekte nach der Wende seinem Schicksal überlassen . Die Ladenzeile mit Post, Friseur, Bibliothek, Dienstleistungseinrichtungen wurden abgerissen und am Standort des Kaufhauses befindet sich ein REWE-Markt. Die Wohngegend ist bis jetzt ein begehrter Teil der Stadt und Beispiel ist das Seniorenquartier “Lebensglück”.
Leider konnten wir aus Platzgründen nicht alle Einsendungen aufführen! Wir danken sehr herzlich!
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