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Altes Cottbus. Der Königsplatz mit Blick auf den Kaiser-Wilhelm-Platz

Bilder aus dem alten Cottbus | Von | 6. Februar 2010

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Der heutige Brandenburger Platz sah im Jahr 1905 so aus. Die Straßenbahn zog bereits ihre Kreise durch die Stadt.

Der Kaiser-Wilhelm-Platz wurde im Drei-Kaiser-Jahr 1888 eingeweiht / „Elektrische“ erobert Cottbus.
Auch in dieser Woche haben uns wieder viele Leser ihre Antworten mitgeteilt. Richard Adolph schrieb uns: „Als Erstes möchte ich die Bezeichnung Kaiser-Friedrich-Platz korrigieren: Es ist der Kaiser-Wilhelm-Platz auf diesem Foto gemeint, der mit der Bezeichnung im Drei-Kaiser-Jahr 1888 eingeweiht wurde. Vorher hieß dieser Platz Neustädter Platz. Die Lösung kann nur ‘A’ sein, denn im Jahr 1903 wurde die Straßenbahnlinie zum Bahnhof eingerichtet, deren Gleise auf dem Foto zu sehen sind. Das fehlende Gebäude ist das ehemalige Geschäftshaus des Zigarrenhändlers Wolsdorf, Spremberger Straße/Ecke Burgstraße, welches in diesem Zeitraum errichtet wurde und auch heute noch mit seinem Turmaufbau mit Kupferdeckung das Stadtbild prägt.“
Und Diethart Schulz brachte eine lustige Postkarte mit der Lösung in die Redaktion: „Bei der Antwort, wann das Foto entstanden sein könnte, bin ich mir ziemlich sicher; es war um 1905. Auf dem Bild sind die Schienen und die Oberleitung für die ‘Elektrische’ zu erkennen. Da aber der Straßenbahnverkehr noch in den Kinderschuhen steckte, waren Droschken mit Pferdegespannen noch ein unverzichtbares Mittel zur Personenbeförderung, wie im Foto oben rechts erkennbar ist. Die Elektrizität war auch in Cottbus auf dem unaufhaltsamen Vormarsch und revolutionierte alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.
Beim unteren Teil der Frage, ob es den Kaiser-Friedrich-Platz wirklich gab, habe ich so meine Zweifel. Mir ist aus der Historie nur der Kaiser-Wilhelm-Platz bekannt, der befindet sich rechts auf dem Foto und ist der heutige Brandenburger Platz. Zum fehlenden Gebäude kann ich nur spekulieren; einmal könnte es die Reichsbank, heute Spielcasino Joker Place sein, zum Anderen aber auch das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude auf dem heutigen Breitscheidplatz, in dem König Friedrich II., der „Alte Fritz“, bei seinem Cottbus-Aufenthalt Quartier bezogen haben soll. Zum „Alten Fritz“ fällt mir noch eine Anekdote ein: Der König kam hoch zu Ross, da begegneten ihm tobende Kinder auf der Straße. Da fragte er verwundert, ob sie denn heute keine Schule hätten. Darauf antworteten die Kinder im Chor: ‘Das weiß nicht mal der Alte Fritz, das Mittwoch keine Schule ist ….!“
Walter Liebscher mailte: „Das ist der Kaiser-Wilhelm-Platz. Die Straßenbahn, die man an der Oberleitung bzw. in der Sprem erkennen kann, fuhr ab 1903. Die Anpflanzungen auf dem Platz sind noch frisch.“

 



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