
Eine versteckte Lage war nur für wirklich Eingeweihte leicht zu erkennen:
Fortuna erweist sich als fair: Sie lässt diesmal einen Leser gewinnen, der nur raten konnte. „Dieses Mal gab es für mich keinerlei Orientierungspunkte auf dem Bild“, schreibt Klaus Jung aus der Hans-Beimler-Straße. Er tippte „aus dem Bauch“ richtig.
Ganz anders die Situation für Michael Kordon aus der Hans-Sachs-Straße: „Ein leichtes Rätselbild für den, der vor etwa 50 Jahren in der Mittelstraße wohnte und nun ein Foto etwa doppelten Alters entdeckt. Zu meiner Kinderzeit hatte Fräulein Haensel ihr Lebensmittelgeschäft im großen Haus und machte uns Kindern gern kleine Geschenke. Dahinter der Bäcker und ganz hinten das große Eckhaus, welches Opfer des Bombenabwurfs 1945 wurde. Für uns war das Areal einfach nur der Spielplatz. Die Feuerwache im Hintergrund, Ende 1913 gebaut, gibt es auf dem Foto noch nicht. Das linke Eckhaus bekam eine Eingangstreppe für ein Geschäft, erst Fleischer, dann Textilreinigung. Heute hat es einen Stock mehr; vor 30 Jahren dachte man eher über einen Abriss nach.“
Zugegeben: Es gibt eine zum Verwechseln ähnliche Situation. Mehrere Leser meinten, das Haus rechts stehe an der Ecke Friedrich-Hebbel-Straße (früher Grenzstraße)/Karl-Liebknecht-Straße und schickten sogar aktuelle Fotos zum Vergleich. Die Eckhäuser Mittel- und Hebbelstraße ähneln sich. Nur: Das Gebäude in der früheren Grenzstraße gehörte nie zu Ströbitz, sondern steht, wie der alte Straßenname nahelegt, an der Ortsgrenze auf Cottbuser Seite.
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