Motiv auch ohne Spremberger Turm erkannt
Heute können wir nur aus einigen Zuschriften aus der Postmappe zitieren.
Georg Müller hat sofort erkannt, dass auf dem „Damals-war’s“ Bild in der letzten Ausgabe der Spremberger Turm „verschwunden“ war: „Aus dem diffusen Bildhintergrund brummelt verärgert der Spremberger Turm und verlangt nach unverzüglicher optischer Wiederbelebung. Die Gaslaterne im Vordergrund blinzelt auf das Emailschild ‘Marktplatz’. Heutzutage bittet hier zur Linken ein kleines Café zu Tisch und rechts stellt sich TORINO Fashion als damaliger Juwelier Harzmann mit Goldwaren und Schmuck vielfältiger Art vor. Die Spremberger Straße der wilhelminischen Zeit lässt sich diesmal trotz kleiner Bildretusche gut nachvollziehen. Es ist die Zeitepoche, in der verstärkt durch die rasante Entwicklung der Industrialisierung deutscher Tatendrang sich bemühte, in der ersten Reihe der Weltgeltung Platz zu nehmen.“
Herbert Ramoth hat uns geschrieben: „Das am 14. August 2010 veröffentlichte Foto verdeutlicht anschaulich die neue Attraktion der elektrischen Straßenbahn in Cottbus im Jahre 1903. Ob tatsächlich alle Passanten mitfahren wollten, bleibt dahin gestellt, aber die Neugier bzw. Begeisterung für die Elektrische ist aus dem Foto deutlich erkennbar. Auch jetzt – nach einer 107-jährigen Straßenbahn-Tradition – zeigen die Cottbuser Herz für ihre Straßenbahn und haben den Stadtverantwortlichen zu verstehen gegeben, dass diese aus dem Stadtbild nicht wegzudenken ist. Den Initiatoren zum Erhalt der Cottbuser Straßenbahn gebührt dafür unsere große Anerkennung! Auf dem Foto fährt die Elektrische durch die Spremberger Straße (C). Auch wenn das Cottbuser Wahrzeichen, der Spremberger Turm, wegretuschiert wurde, verweist die markante Gebäude-Architektur auf die gute alte Sprem.“
Peter Leder erzählte am Telefon: „Die schöne alte Sprem…Das Foto ist doch 100 Jahre alt, man beachte die Hutmode der Damen, herrlich!“