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Cottbus: Sakralbau aus dem Jahr 1912

Bilder aus dem alten Cottbus | Von | 7. November 2009

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Diese beiden „Lädchen“ sind heute noch, natürlich modernisiert, neben der Lutherkirche zu finden

Tante-Minna-Läden direkt neben der Lutherkirche in der Thiemstraße
Tatsächlich haben einige Leser erkannt, wo diese beiden „Minna-Läden“ zu finden sind. Die Frage war ja, neben welcher Kirche die Lädchen, die es übrigens heute noch gibt, zu finden sind: Lösung „C“ war richtig!
Ursula Blumentritt schrieb: „Zu dem abgebildeten Foto der letzten Woche fällt mir nur die Lösung „C“ – an der Lutherkirche in der Thiemstraße ein, obwohl ich 1930 noch nicht gelebt habe, ist mir dieses Gebäude noch gut in Erinnerung. Ich habe in der Nähe gewohnt und mein erstes Schuljahr in der ‘Lutherschule’ absolviert. In dem Haus im Erdgeschoss ganz rechts wohnten zwei Mädchen aus meiner Klasse; die Zwillinge „Putti“ und „Mausi“ – so nannten wir sie, die richtigen Namen sind mir aber nicht mehr in Erinnerung.“
Die Lutherkirche wurde erst 1911/1912 gebaut. Überhaupt hat sich die heutige Spremberger Vorstadt erst nach 1910 richtig entwickelt. Nach dem Bau der Lutherkirche entstand das Krankenhaus 1912 bis 1914 und damit ging eine deutliche städtebauliche Entwicklung dieses Stadtteils einher.
Diethart Schulz wusste ebenfalls Bescheid: „Neben dem ‘Zwei-Minna-Haus’ befindet sich die Lutherkirche. Der Lutherplatz davor wurde im Winter zur Eisbahn, wo sich Jung und Alt tummelten und die künstlich mit Wasser besprüht wurde.“
Die Lutherkirche wurde als einschiffige Hallenkirche errichtet. Der Entwurf dieses Sakralbaus, der Elemente des Jugendstils aufgreift, stammt vom Berliner Regierungsbaurat Leibnitz. Im Februar 1945, bei der Bombardierung der Stadt, wurde die Lutherkirche fast völlig vernichtet. Bereits zum völligen Abriss bestimmt, konnte sie durch große Spendenbereitschaft der Gemeinde 1951 erneut geweiht werden. Bis 1978 wurde sie restauriert, wobei leider zahlreiche Jugendstilelemente verloren gingen. Der Innenraum ist sehr schlicht gehalten. Kanzel und Altar sind als Klinkermauerwerk ausgeführt. In unmittelbarer Nähe wurde 1983 das vom Bildhauer Goetschmann 1910/11 geschaffene Lutherdenkmal aufgestellt. Der Lutherplatz wurde im Zuge der Stadtsanierung in der Spremberger Vorstadt 2006 komplett neu gestaltet.”



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