
Leser verbinden ihre Lösungen diesmal mit Wünschen und Anregungen:
Fast alle Einsender erkannten das Rathaus in seiner ursprünglichen Form. Auch Marlies Flux aus der Elisabeth-Wolf-Straße, die sich erinnert, dass ihre Eltern im „Preußischen Standesamt, Eingang Mauerstraße, 1938 geheiratet“ haben. Sie schreibt weiter: „Genau gegenüber befindet sich heute das Lokal ‘Zum Stadtwächter’ – ein netter Ort zum Entspannen. Die Lindenpforte ist ein beliebtes Cottbus-Motiv. Wünschenswert wäre hier ein lichtdurchfluteter Baukörper als Lokal und Markt…“ Auch Herbert Ramoth glaubt, dass westlich der Stadtmauer die Errichtung einer Markthalle, die besonders für die fleißigen Marktfrauen eine spürbare Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen wäre, gut angenommen würde. Zum Rätsel meint er: „Das Neue Cottbuser Rathaus mit den markanten Staffelgiebeln wurde in den Jahren 1934 bis 1936 erbaut. Vormals standen an dieser Stelle das Heimatmuseum und Carl Blechens Geburtshaus. 1967 erfolgte die Aufstockung des Rathauses und damit verschwanden leider die Zwerchgiebel, ein typisches Merkmal der norddeutschen Backsteinarchitektur.“ Renate Brinke aus der Hagenwerderstraße erinnert an den Rat des Bezirkes, der in DDR-Zeit hier untergebracht war. Annemarie Grimmler, die heute gewinnt, erzählt: „ Als Pioniere hatten wir ein Schiffsmodell als Sammelbüchse gebastelt, um für den Bau des Überseehafens Rostock zu sammeln. Damit gingen wir in diese Büros. Die Behörde ließ uns gewähren.“ Auch Wolfgang Schmidt aus der Potsdamer Straße bedauert, dass die schönen Rathausgiebel Opfer sehr einfacher ökonomischer Überlegungen wurden. Der Denkmalschutz habe wohl hier keine Chance gegen die Bezirksplankommission gehabt.
Danke an alle Einsender.







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