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Die Kirche von Bückgen

Damals war´s | Von | 3. Juni 2022

evangelische Kirche Großräschen

Jetzt mit einem „Notdach“ – die evangelische Kirche in Großräschen-Süd.

Ihr Turm brannte, sie steht in Großräschen-Süd.

Die schon etwas vergilbte Karte stammt aus der ehemaligen Industriegemeinde Bückgen, 1946 zu Großräschen eingeordnet. Christine Netzker mailt: „Lange habe ich gesucht nach der Kirche von der alten Karte. Sie stand in Bückgen Grube Ilse, welches dem Tagebau Meuro weichen musste. Das Ganze gehört zu Großräschen und existiert nicht mehr. Oder??? Ist das so richtig?“ Richtig. Andere Leser, so auch Manfred Gnida aus Spremberg, konnten Döbern und Lauchhammer ausschließen und suchten in den Cottbuser Ortsteilen. Er schreibt: „Meiner Meinung nach befindet sich die 1891 gebaute Kirche im am 26.Okt.2003 nach Cottbus eingemeindeten Ortsteil Groß Gaglow. Dort gab es zur 125-Jahr-Feier der Kirche 2016 eine Besonderheit. Bei dem Bau 1891 hatte das Geld für eine geplante Uhr gefehlt, und so blieben vier Rosetten für Zifferblätter viele Jahre leer. Zum Jubiläum wurde dann eine Funkuhr eingebaut.“ Eine schöne Geschichte. Aber auch sie traf nicht zu.

Sehr hilfreich ist das Wissen von Arnold Rißler aus Welzow: „Es ist der ehemalige Ort Bückgen, später eingemeindet nach Großräschen und zu Großräschen-Süd umbenannt, unverkennbar an der 1909 erbauten schönen Kirche. Am 11.11.1949 brannte die Kirchturmspitze ab und zerstörte dabei teils das Kirchengebäude. 1953 konnte die Kirche wieder eingeweiht werden. Die Kirchturmspitze erhielt nur ein flaches, sogenanntes Notdach. Die Stahlglocken, samt Glockenstuhl kamen im Zusammenhang der Devastierung des Ortsteils Bückgen 1989 in den katholischen Kirchturm von Hoyerswerda. Ebenso wurden die Buntglasfenster in dieser Kirche aufgehangen. Das Orgelwerk, hergestellt von der Firma Jehmlich, fand fast komplett im alten Orgelgehäuse der Großräschener Marktkirche Weiterverwendung.

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